Über mich…

…mein Name ist Jürgen Pubanz, „Hobby“-Fotograf aus Göttingen.

Jürgen Pubanz

Bereits in der Jugend kam ich zur Fotografie. Mit einer Contaflex super BC (Zeiss Ikon), machte ich meine ersten Gehversuche. Es war die Kamera meines Patenonkels, der leider viel zu früh verstarb. Die Kamera befindet sich jetzt in meinem Besitz und wird gut gehütet.

Die erste eigene Ausrüstung bestand aus einer Revue AC3 mit einem Normal-, Weitwinkel-, einem kleinen Teleobjektiv und einem Telekonverter. Für damalige Verhältnisse machte das Teil gute Bilder. Da aber jedes Auslösen des Fotoapparates auch Kosten verursachte reduzierte ich das Fotografieren und andere Interessen rückten in den Vordergrund. Mit Aufkommen der digitalen Fotografie wuchs mein Interesse wieder an.

Heute ist für mich die Fotografie als Hobby nicht mehr wegzudenken. Thematisch bin ich nicht unbedingt festgelegt. Dominiert hat zwar immer die Natur, jedoch gehe ich gern auch mal andere Pfade. Dazu gehört auch das Experimentieren. Makrofotografie und Langzeitbelichtungen sind da so die Themen.

Fotografieren tue ich für mich. Da bin ich ganz bei mir und kann vom Alltag abschalten. Wenn die Ergebnisse auch andere erfreuen ist das schön, aber nicht mein Antrieb.

Neben einigen Verlinkungen und Erwähnungen meiner Bilder auf anderen Webseiten, bin ich über die Veröffentlichung meines Fotos Goldener Hekale  im Buch Digitale Fotografie des Autors Christian Haasz erfreut, erschienen im Franzis Verlag 2008.

Was mir am Fotografieren gefällt

Das sind viele Dinge: Da ist bereits die Vorfreude auf eine Tour, oder die Umsetzung einer Bildidee. Der Versuch, das Gesehene in einem Bild festzuhalten, was nicht nur eine reine Kopie dessen ist, sondern auch ein Gefühl, die Stimmung, oder eine Aussage vermittelt.

Zuvor braucht es aber auch ein Zusammenspiel von Technik und Kreativität. Bevor das Bild auf der Speicherkarte oder dem Film ist, ist es erst nur im Kopf vorhanden. Dann die Fragen nach Bildausschnitt, Blende und Verschlußzeit. Vielleicht doch eine andere Brennweite und nochmal den Standort wechseln? Eine Belichtungskorrektur? Man schaut durch den Sucher und ist in einem Bild, in einer Geschichte, die nicht existiert, noch nicht. Klick. Jetzt aber.

Bildbearbeitung ja, mal weniger, mal mehr

Ja, ich bearbeite meine Fotos. Was jeder tut, wenn er digital Fotografiert. Ob er es nun will oder nicht. Es gibt Bilder, die Entwickelt man aus einem RAW in den Grundeinstellungen und sind fertig. Das gibt einem das Gefühl, im Moment der Aufnahme alles richtig gemacht zu haben und erfüllt einen mit Stolz. Dann gibt es Bilder, die sind technisch nicht schlechter, doch sie vermitteln nicht das, was man selbst durch den Sucher der Kamera gesehen hat. Dann hilft man hier und da etwas nach. Vielleicht ist die Lichtstimmung nicht ganz so, die Farben zu knallig, oder… Ich finde das legitim, solange man das Original wieder erkennt.

Technik ist interessant, …

…aber sie macht aus mir keinen besseren Fotografen. Seit mehr als hundert Jahren wird die Fotografie, wie wir sie heute kennen, betrieben. Selbst die digitale Bildspeicherung hat daran nichts geändert. Das Belichtungsdreieck ist und bleibt das zentrale Element. Motiv, Lichtsetzung und Komposition kann mir selbst die neueste Kamera nicht abnehmen. Ja, einige neue Modelle vereinfachen bestimmte Arten der Fotografie, aber fotografieren muß ich immer noch selbst. Daher jage ich nicht den neuesten Veröffentlichungen hinterher und du wirst auch hier keine News zu aktuellen Kameras finden.

Ich benutze auch gerne mal alte Objektive an modernen Kameras. Einige bringen einen ganz anderen Bildlook und geben den Fotos einen eigenen Charakter.

Wenn ich total entschleunigen möchte, nehme ich mir eine analoge Kamera aus meiner kleinen Sammlung, lege einen Film ein und ziehe los. Ein tolles Erlebnis ist es immer wieder, wenn ich nach der Entwicklung den Film aus der Dose nehme und die Ergebnisse sehe.

Meine Fotos siehst du…

auf meiner ganzen Webseite verteilt in den Beiträgen. Unter Galerien findest du meine Alben die ich auf Flickr eingerichtet habe. Ein „Best of“ meiner Bilder gibt es nicht. Mein liebstes Foto ist sowieso jenes, was ich als nächstes machen werde.

Weitere persönliche Gedanken zur Fotografie findest du in diesen Beiträgen:

Der eigene Stil in der Fotografie

Hast du einen Fotokumpel?

Out of the Cam – Was soll das bitte sein?

Eine Fotografie ist wie eine Einladung