Am Wochenende waren wir endlich mal wieder unterwegs. Wir, sind mein Fotokumpel Frank und ich. Ziel war das Klimahaus in Bremerhaven. Dort waren wir vor sieben Jahren schon einmal. Da, aber etwas unvorbereitet. Jetzt sollte es aber ein festes Ziel zur Nachtfotografie sein. Wir hatten genaue Vorstellungen zum Motiv und wie der Tag ablaufen sollte. Entsprechend haben wir geplant und haben einen entspannten und erfolgreichen Tag verbracht.

Meistens ist es doch so, du planst eine Reise und hast die Vorstellung, mit einer Speicherkarte zurückzukommen, die voller toller Fotos ist, welche von Motiv und Bildqualität alles bisherige in den Schatten stellen. Aber am Ende hast du nur eine Festplatte voller Urlaubsschnappschüsse. Was kannst du tun, um dich besser auf eine Reise vorzubereiten, wenn du wirklich etwas Zeit hinter deiner Kamera verbringen möchtest? Ziehe eine Fototour in Betracht, keine Urlaubsreise. Wähle dir ein bestimmtes Ziel aus und bereite dich darauf vor. Wenn du dir die Zeit nimmst, etwas zu recherchieren und zu planen, wirst du mit besseren Fotos nach Hause kommen.

Klimahaus Bremerhaven
Ärgere dich nicht darüber, wenn Objekte vor dem eigentlichen Motiv stehen. Beziehe sie in das Foto mit ein.

Auswahl einer Fototour

Von allen Dingen, die bei der Auswahl einer Fototour zu beachten sind, ist das erste der Standort. Nicht alle Touren müssen an exotische, weit entfernte Orte führen. Auch eine Tour in der Nähe deiner Heimatstadt kann dir die wohlverdiente Zeit geben, in die Fotografie einzutauchen. Allzu oft werden die am besten ausgearbeiteten Pläne, einen Fototag zu verbringen, durch Arbeit, Besorgungen oder andere Störungen unterbrochen. Auf einer Fototour fokussierst du deine Zeit auf das Fotografieren.

Setzt dir nicht zuviele Ziele. Wenn du bei einem Motiv längere Zeit bist, weil es so viele verschiedene Blickwinkel gibt wirst du die folgenden auf deiner Liste zur falschen Zeit oder gar nicht besuchen.

Klimahaus Bremerhaven

Sei zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Das ist das wichtigste überhaupt. Je nach Motiv wähle die passende Uhrzeit zum Fotografieren und plane entsprechend die Anreise. Etwas früher vor Ort zu sein hilft, um beim richtigen Licht den Aufnahmestandort bereits gefunden zu haben. Natur- oder Architekturfotografie in der Mittagssonne macht wenig Sinn und Sonnenuntergänge finden auch nie zur gleichen Zeit statt.

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Ändere den Standort, ändere die Brennweite. So erhältst du von einem Motiv unterschiedlichste Aufnahmen.



Die Auswahl des Werkzeuges

Wenn du also dein Ziel ausgewählt hast, ist es an der Zeit herauszufinden, welche Ausrüstung du brauchst. Die Wahl des richtigen Equipments kann zu einem Balanceakt werden. Du willst sicherstellen, dass du genügend Ausrüstung hast, um die Aufnahmen zu machen die du dir vorstellst, aber nicht zu viel, dass es einem beim Tragen das Kreuz bricht. 

Wähle die Objektive je nach der Art der Aufnahmen, die du machen möchtest. Versuche nicht alles mitzunehmen. Gerade bei längeren Wegstrecken macht sich jedes Gramm bemerkbar und kann die Freude am Fotografieren mindern.

Fahr nicht allein

Fotografieren ist ein schönes Hobby. Noch schöner ist es aber, wenn du es mit anderen teilst. Ein Freund an der Seite, kann nicht nur unterhaltend sondern auch hilfreich sein.

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Wenn du diese einfachen Tipps beachtest wirst du nicht nur mehr Spaß an deiner Tour haben, sondern auch mit besseren Ergebnissen zurück kommen.