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Warum wird der Welt-Foto-Tag ausgerechnet am 19. August begangen?
Am 19. August ist Welt-Foto-Tag – international als World Photography Day bekannt. Aber warum eigentlich ausgerechnet am 19. August? Das Datum ist keineswegs zufällig gewählt. Es führt zurück ins Jahr 1839 und damit zu einem wichtigen Moment in der Geschichte der Fotografie. Was geschah am 19. August 1839? An diesem Tag wurden in Paris die Einzelheiten der Daguerreotypie öffentlich vorgestellt. Der französische Staat hatte zuvor die Rechte an dem von Louis Daguerre entwickelten Verfahren erworben und machte es anschließend weitgehend…
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Erst durch die Kamera wirklich gesehen? Émile Zola über den zweiten Blick
“In my opinion you cannot say you have thoroughly seen anything until you have got a photograph of it, revealing a lot of points which otherwise would be unnoticed, and which in most cases could not be distinguished.”Émile Zola Sinngemäß übersetzt: Meiner Ansicht nach kann man nicht sagen, etwas wirklich gründlich gesehen zu haben, bevor man es fotografiert hat, denn die Fotografie offenbart viele Details, die sonst unbemerkt bleiben oder gar nicht erkannt werden könnten.“ Im Deutschen begegnet einem der…
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Ab durch die Mitte? Warum ein zentrales Motiv besser ist als sein Ruf
„Ist es strittig, mach es mittig.“ Manchmal beginnt Bildgestaltung mit einer erstaunlich einfachen Frage: Wohin mit dem Motiv? Nach links? Nach rechts? Auf einen Schnittpunkt der Drittelregel? Vielleicht doch lieber nach dem Goldenen Schnitt? Und während Du noch überlegst, liefert ein alter Fotografenspruch eine angenehm unkomplizierte Antwort: Wenn Du Dich nicht entscheiden kannst, setz das Motiv einfach in die Mitte. Das klingt zunächst nach fotografischer Bequemlichkeit. Tatsächlich steckt dahinter aber ein interessanter Gedanke. Denn die Bildmitte ist keineswegs automatisch langweilig…
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Öl und Wasser fotografieren – so entstehen farbenfrohe abstrakte Bilder
Manchmal braucht es für ungewöhnliche Fotomotive weder eine weite Reise noch aufwendige Studiotechnik. Eine Glasschale, etwas Wasser, ein wenig Pflanzenöl und ein farbiger Hintergrund reichen bereits aus, um abstrakte Bilder zu gestalten, die fast wie kleine Kunstwerke wirken. Das Spannende daran: Du kannst diese Aufnahmen mit sehr einfachen Mitteln zu Hause ausprobieren. Ein Tablet oder Monitor dient als leuchtender Hintergrund, während die Öltröpfchen auf dem Wasser Farben und Formen auf ganz eigene Weise aufnehmen. Und weil sich kaum vorhersagen lässt,…
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Symbolmodus, P, A, S oder M – welcher Kameramodus ist wirklich der richtige?
Du stehst vor einer Gruppe von 40 Menschen. Familienfeier, Vereinsjubiläum oder Hochzeit – und weil du die „richtige Kamera“ dabeihast, bist du kurzerhand zum Fotografen erklärt worden. Auf dem Moduswahlrad deiner Kamera findest du vielleicht ein kleines Porträt-Symbol. Klingt passend. Schließlich fotografierst du Menschen. Also Porträtmodus wählen und auslösen? Das kann funktionieren. Es kann aber auch schiefgehen. Denn deine Kamera erkennt zwar möglicherweise Gesichter und inzwischen sogar erstaunlich zuverlässig Augen. Was sie trotzdem nicht sicher weiß: Wie soll dein fertiges…
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Allein mit der Kamera – warum Raymond Depardon die Einsamkeit zur Fotografie zählt
„Il faut aimer la solitude pour être photographe.„Raymond Depardon Sinngemäße deutsche Übersetzung: „Man muss die Einsamkeit lieben, um Fotograf zu werden.“ Ein Satz, der zunächst ziemlich absolut klingt Muss ein Fotograf wirklich die Einsamkeit lieben? Auf den ersten Blick klingt Raymond Depardons Satz fast wie eine Zugangsvoraussetzung für die Fotografie. Wer gerne allein ist, darf hinein. Wer lieber mit anderen Menschen unterwegs ist, hat offenbar den falschen Beruf oder das falsche Hobby gewählt. So wörtlich würde ich den Satz allerdings…
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Zwischen Fotograf und Betrachter – wann wir wirklich in ein Foto hineinsehen
“There are always two people in every picture: the photographer and the viewer.”Ansel Adams Sinngemäß auf Deutsch: „An einem Bild sind immer zwei Menschen beteiligt: der Fotograf und der Betrachter.“ Daneben findet sich eine zweite Aussage von Adams: “A photograph is usually looked at—seldom looked into.”Ansel Adams Sinngemäß: „Ein Foto wird meistens nur angeschaut – selten schaut man in es hinein.“ Beide Sätze werden häufig gemeinsam zitiert und passen gedanklich tatsächlich erstaunlich gut zusammen. Sie stammen nach den auffindbaren Quellen…
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Die Kunst des Weglassens – was K. C. Cole über Blende, Pupille und Fotografie verrät
„Die Blende einer Kamera und die Pupille sind nicht dazu da, Informationen hereinzulassen, sondern dazu, welche auszublenden.“K. C. Cole zugeschrieben Manchmal entsteht ein Bild durch das, was fehlt Wenn wir über eine Blende sprechen, geht es meistens um Licht. Große Blende, kleine Blendenzahl, viel Licht. Kleine Blende, große Blendenzahl, wenig Licht. Dazu kommen Schärfentiefe und Beugung, und schon befinden wir uns mitten in der Fototechnik. Das Zitat von K. C. Cole lenkt den Blick jedoch in eine andere Richtung. Plötzlich…
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Zwölf Bilder im Jahr – warum Ansel Adams erstaunlich wenig von uns verlangt
“Twelve significant photographs in any one year is a good crop.”Ansel Adams Sinngemäß übersetzt: „Zwölf bedeutende Fotografien in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.“ Häufig findet man im Deutschen auch die etwas freiere Übersetzung: „Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.“ Der Unterschied zwischen gut und bedeutend ist allerdings wichtig. Adams wird nicht mit der Aussage zitiert, dass uns nur zwölf technisch oder gestalterisch gelungene Aufnahmen pro Jahr gelingen könnten. „Significant“ legt die Messlatte anders: Gemeint sind…
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Das Lieblingsfoto liegt noch vor uns – ein Gedanke von Imogen Cunningham
“Which of my photographs is my favorite? The one I’m going to take tomorrow.”Imogen Cunningham Sinngemäße deutsche Übersetzung:„Welches meiner Bilder ist mein Lieblingsfoto? Das, welches ich morgen machen werde.“ Warum ausgerechnet das Foto von morgen? Wer länger fotografiert, kennt vermutlich beide Seiten: Da gibt es Bilder, an denen man hängt. Vielleicht wegen des Motivs, vielleicht wegen der Erinnerung, vielleicht auch einfach deshalb, weil bei diesem einen Foto Licht, Moment und Gestaltung erstaunlich gut zusammengefunden haben. Und trotzdem wäre es merkwürdig,…




























