-
Daguerreotypie
Die Daguerreotypie war das erste praxistaugliche und kommerziell erfolgreiche fotografische Verfahren der Geschichte. Es wurde von Louis-Jacques-Mandé Daguerre entwickelt und am 19. August 1839 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Daguerreotypie markiert den Beginn der modernen Fotografie und gilt bis heute als einer der bedeutendsten Meilensteine der Bildgeschichte.…
-
Anastigmat-Objektiv
Ein Anastigmat-Objektiv ist ein Objektiv, das so konstruiert wurde, dass der optische Abbildungsfehler Astigmatismus weitgehend oder vollständig korrigiert wird. Gleichzeitig werden auch weitere wichtige Abbildungsfehler wie Bildfeldwölbung, chromatische Aberration und sphärische Aberration reduziert. Dadurch entstehen deutlich schärfere Bilder bis in die Bildecken – ein entscheidender Fortschritt…
-
Analogfotografie
Die Analogfotografie bezeichnet alle fotografischen Verfahren, bei denen das Bild auf einem lichtempfindlichen Material – meist fotografischem Film – aufgezeichnet und anschließend durch einen chemischen Entwicklungsprozess sichtbar gemacht wird. Im Gegensatz zur Digitalfotografie erfolgt die Speicherung nicht elektronisch auf einem Bildsensor, sondern als latentes Bild in…
-
Albuminpapier
Albuminpapier war das bedeutendste fotografische Kopierpapier des 19. Jahrhunderts und prägte die Entwicklung der Fotografie über mehrere Jahrzehnte. Zwischen etwa 1850 und 1900 entstanden Millionen von Fotografien auf diesem Material – von Porträts über Landschaftsaufnahmen bis hin zu den berühmten Carte-de-Visite– und Kabinettkarten. Charakteristisch sind die…
-
Aktfotografie
Die Aktfotografie gehört zu den ältesten und zugleich anspruchsvollsten Disziplinen der Fotografie. Sie beschäftigt sich mit der künstlerischen Darstellung des menschlichen Körpers und stellt dabei nicht die Nacktheit, sondern Form, Licht, Ausdruck und Bildgestaltung in den Mittelpunkt. Ein gelungenes Aktfoto lebt von Zurückhaltung. Oft erzählen Licht…
-
Agfacolor
Agfacolor ist die Bezeichnung für eine Reihe historischer Farbfilme und Farbfilmverfahren der deutschen Firma Agfa, die die Entwicklung der Farbphotographie maßgeblich geprägt haben. Insbesondere Agfacolor Neu aus dem Jahr 1936 gilt als Meilenstein der Fototechnik, da erstmals ein moderner Mehrschichten-Farbfilm mit bereits im Film eingelagerten Farbkupplern…
-
Agfachrome-Diafilmverfahren
Das Agfachrome-Diafilmverfahren bezeichnet die Farb-Umkehrfilme (Diafilme) des deutschen Herstellers Agfa, die über viele Jahrzehnte zu den beliebtesten Filmen für ambitionierte Amateur- und Profifotografen gehörten. Besonders in Deutschland prägten Agfachrome-Diafilme die Farbfotografie der 1960er-, 1970er- und frühen 1980er-Jahre. Im Gegensatz zum Farbnegativfilm entsteht beim Agfachrome-Verfahren direkt ein…
-
Additivverfahren
Das Additivverfahren bezeichnet in der Fotografie und Farbwiedergabetechnik ein Verfahren, bei dem Farben durch das Mischen von Licht entstehen. Grundlage ist die additive Farbmischung, bei der die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) in unterschiedlichen Intensitäten kombiniert werden. Treffen alle drei Farben mit gleicher Helligkeit…
-
Action-Fotografie
Als Action-Fotografie bezeichnet man ein Genre der Fotografie, bei dem schnelle Bewegungen und dynamische Momente festgehalten werden. Ziel ist es, den entscheidenden Augenblick einzufangen – sei es ein Sportler beim Sprung, ein Vogel im Flug, ein fahrendes Fahrzeug oder ein spielendes Kind. Die Herausforderung besteht darin,…
-
Abbildungsmaßstab
Der Abbildungsmaßstab beschreibt in der Fotografie das Verhältnis zwischen der tatsächlichen Größe eines Motivs und seiner Abbildung auf dem Kamerasensor. Er ist eine der wichtigsten Kenngrößen in der Nah- und Makrofotografie, da er angibt, wie groß ein Objekt auf dem Sensor dargestellt wird – unabhängig von…
-
Abbildungsfehler
Abbildungsfehler, auch Aberrationen genannt, sind optische Unvollkommenheiten eines Objektivs oder einer Linse. Sie führen dazu, dass das aufgenommene Bild nicht exakt so wiedergegeben wird, wie es das Motiv tatsächlich zeigt. Die Folge können Unschärfen, Farbfehler oder geometrische Verzerrungen sein. Kein optisches System ist vollkommen frei von…
-
Abbe-Theorie
Die Abbe-Theorie wurde 1873 vom deutschen Physiker Ernst Abbe (1840–1905) entwickelt und zählt zu den wichtigsten Grundlagen der modernen Optik. Sie beschreibt, wie Bilder in Mikroskopen entstehen und warum die Auflösung optischer Systeme durch die Beugung des Lichts begrenzt ist. Die Theorie bildet bis heute die…
-
1-Zoll-Sensor
Der 1-Zoll-Sensor ist ein Bildsensorformat, das vor allem in hochwertigen Kompaktkameras, einigen Bridgekameras und ausgewählten Videokameras zum Einsatz kommt. Er stellt einen guten Kompromiss zwischen kompakter Bauweise und hoher Bildqualität dar und hat sich besonders bei anspruchsvollen Reise-, Street- und Alltagsfotografen etabliert. Entgegen der Bezeichnung misst…
-
Clark Little
Clark Little ist ein renommierter amerikanischer Fotograf, der für seine beeindruckenden Unterwasserfotografien bekannt ist, insbesondere für seine Aufnahmen von Wellen und Riffen. Er wurde am 26. März 1968 in Napa, Kalifornien, geboren. Clark Little begann seine Karriere als Fotograf in den späten 1990er Jahren, als er…








































