Über mich
Jürgen Pubanz
Über das Entdecken von Bildern, Musik und den kleinen Dingen dazwischen.
Fotografie und Musik haben für mich etwas gemeinsam: Beides beginnt mit Aufmerksamkeit.

Hinsehen
Manche Motive entdeckt man erst, wenn man langsamer wird.
Es sind oft die kleinen Dinge, die mich interessieren: Strukturen in der Natur, Details im Makrobereich oder Bewegungen, die erst durch eine lange Belichtungszeit sichtbar werden. Fotografie bedeutet für mich beobachten, entdecken und interpretieren – und manchmal auch einfach Geduld haben, bis Licht und Moment zusammenpassen.
Besonders spannend finde ich Motive, die auf den ersten Blick unspektakulär wirken. Dinge, die man im Alltag leicht übersieht. Erst durch Perspektive, Reduktion oder Licht entwickeln sie ihre eigene Bildsprache.
Experimentieren
Technik spielt dabei natürlich eine Rolle – aber sie ist für mich eher Werkzeug als Selbstzweck. Ich experimentiere gern mit unterschiedlichen Ansätzen, kombiniere moderne digitale Kameras mit älteren Objektiven oder arbeite bewusst analog.
Gerade die analoge Fotografie hat für mich bis heute ihren besonderen Reiz. Der langsamere Prozess, Filme selbst zu entwickeln und Negative anschließend zu digitalisieren, verändert den Blick auf das Bild. Fotografie wird dadurch wieder bewusster und konzentrierter.
Zuhören
Ähnlich verhält es sich mit meiner zweiten großen Leidenschaft: Musik auf Vinyl.
Der Blues hat im Laufe der Jahre einen besonderen Platz in meiner Sammlung eingenommen und ist heute mein musikalischer Schwerpunkt. Gleichzeitig entdecke ich immer wieder neue Facetten – von Soul über Rock bis hin zu vielen anderen musikalischen Variationen.
Musik ist für mich kein statisches Sammelgebiet, sondern eine Reise. Schallplatten laden dazu ein, sich bewusst auf ein Album einzulassen, Künstler zu entdecken und musikalische Zusammenhänge zu erkunden. Vielleicht ist es genau diese Haltung, die Fotografie und Vinyl für mich verbindet: die Freude am Entdecken.
Dieses Journal
Auf dieser Webseite sammle ich deshalb nicht nur Fotos, sondern auch Gedanken über Fotografie, technische Experimente, Erfahrungen mit analoger und digitaler Technik sowie Beiträge über Musik und Schallplatten.
Der Blog ist mein persönliches Journal – ein Ort für Beobachtungen, Ideen und Dinge, die ich ausprobieren möchte.
Der Anfang
Der Ausgangspunkt meiner fotografischen Reise liegt schon einige Jahre zurück: In meiner Jugend begann alles mit einer Contaflex super BC von Zeiss Ikon, die ich von meinem Patenonkel geerbt habe.
Sie erinnert mich bis heute daran, dass gute Bilder nicht von der neuesten Technik entstehen, sondern von Neugier, Geduld und dem Blick für Details.
Fotografie und Musik haben für mich letztlich denselben Kern: sich Zeit zu nehmen, genauer hinzusehen – oder genauer hinzuhören.
Denn die interessantesten Dinge entdeckt man erst, wenn man aufhört, nur vorbeizugehen.
Kommentare
Jürgen
Danke Horst. das freut mich.
Horst
Hallo Jürgen,
ich möchte einfach mal „Danke“ sagen. Du hast hier eine schöne kleine Seite zur Fotografie. Mit vielen Tipps und guten Gedanken. DANKE!