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Crop-Faktor
Der Crop-Faktor, auch Brennweitenverlängerungsfaktor genannt, ist ein Begriff in der Fotografie, der sich auf die Veränderung der effektiven Brennweite eines Objektivs bezieht, wenn es an einer Kamera mit einem Sensor kleiner als das Vollformat (das Kleinbildformat) verwendet wird. Der Crop-Faktor wird berechnet, indem die Diagonale des Vollformatsensors durch die Diagonale des Sensors der Kamera geteilt wird. Zum Beispiel hat eine Kamera mit einem APS-C-Sensor einen Crop-Faktor von etwa 1,5x im Vergleich zum Vollformat. Dies bedeutet, dass ein Objektiv mit einer…
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Cross-Entwicklung
Die Cross-Entwicklung in der analogen Fotografie ist eine Technik, bei der ein Film, der für die Entwicklung in einem bestimmten chemischen Prozess (z.B. E-6 für Diafilm oder C-41 für Farbnegativfilm) vorgesehen ist, in einem anderen chemischen Prozess (z.B. C-41 für Diafilm oder E-6 für Farbnegativfilm) entwickelt wird. Das Ergebnis ist eine Veränderung der Farben und des Kontrasts des Bildes, wodurch ein einzigartiger und oft unvorhersehbarer Effekt erzeugt wird. Beispielsweise wird bei der Cross-Entwicklung von Diafilm in Farbnegativchemie die Farbsättigung erhöht…
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Cyanotypie
Die Cyanotypie ist eine alternative fotografische Technik, die auch als „Blaudruck“ bezeichnet wird. Sie wurde im 19. Jahrhundert von Sir John Herschel erfunden und später von Anna Atkins und anderen Pionieren der Fotografie genutzt. Die Cyanotypie basiert auf der lichtempfindlichen Chemikalie Ammoniumeisen(III)-citrat und Kaliumhexacyanoferrat(III), die auf ein Papier, eine Leinwand oder ein anderes Material aufgetragen wird. Das Material wird dann mit einem Negativ oder einem Gegenstand belichtet, um ein Bild zu erzeugen. Nach der Belichtung wird das Material mit Wasser…
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Daguerreotypie
Die Daguerreotypie war das erste praxistaugliche und kommerziell erfolgreiche fotografische Verfahren der Geschichte. Es wurde von Louis-Jacques-Mandé Daguerre entwickelt und am 19. August 1839 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Daguerreotypie markiert den Beginn der modernen Fotografie und gilt bis heute als einer der bedeutendsten Meilensteine der Bildgeschichte. Im Gegensatz zu späteren Verfahren erzeugte sie kein Negativ, sondern ein einzigartiges, nicht reproduzierbares Direktpositiv auf einer versilberten Kupferplatte. Geschichte Die Ursprünge der Daguerreotypie reichen auf die Zusammenarbeit zwischen Louis Daguerre und Nicéphore Niépce…
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Dauerlicht
Dauerlicht in der Fotografie bezieht sich auf eine kontinuierliche Lichtquelle, die während der Aufnahme ununterbrochen leuchtet, im Gegensatz zu einem Blitzlicht, das nur kurzzeitig aufleuchtet. Dauerlicht wird oft in der Video- und Filmproduktion verwendet, da es eine gleichmäßige und konstante Beleuchtung ermöglicht, die für längere Aufnahmen benötigt wird. Es wird aber auch in der Fotografie eingesetzt, insbesondere in Situationen, in denen eine kontinuierliche Beleuchtung erforderlich ist, wie beispielsweise bei der Makrofotografie oder der Produktfotografie. Dauerlicht kann in verschiedenen Formen auftreten,…
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David Seymour
David Seymour war ein Fotograf und einer der Mitbegründer der Fotoagentur Magnum Photos. Er wurde am 20. November 1911 in Warschau, Polen, geboren und starb am 10. November 1956 in Suez, Ägypten. Seymour, auch bekannt als „Chim“, war ein polnisch-amerikanischer Fotograf, der in den 1930er Jahren nach Paris zog und dort als freier Fotograf arbeitete. Während des Zweiten Weltkriegs diente er in der britischen Armee und dokumentierte unter anderem die Befreiung von Bergen-Belsen. Nach dem Krieg war Seymour einer der…
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Dual-Native-ISO
Dual-Native-ISO bezeichnet eine Sensortechnik, bei der eine Kamera zwei unterschiedliche Grundempfindlichkeiten bereitstellt. Für beide Empfindlichkeitsbereiche besitzt der Sensor einen jeweils optimierten Auslese- und Verstärkungspfad. Dadurch kann die Kamera auch bei höheren ISO-Werten ein vergleichsweise rauscharmes Bild erzeugen. Die Technik stammt vor allem aus dem Bereich professioneller Filmkameras, findet sich inzwischen aber auch in spiegellosen Foto- und Hybridkameras. Was bedeutet „native ISO“? Die native ISO-Empfindlichkeit – häufig auch als Basis-ISO bezeichnet – ist der Empfindlichkeitsbereich, für den die Signalverarbeitung eines Sensors…
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Emil Berliner
Der Mann, der die Schallplatte auf den Weg brachte Wer heute eine Schallplatte aus ihrer Hülle nimmt, sie auf den Plattenteller legt und die Nadel in die Rille senkt, benutzt ein Prinzip, dessen Geschichte weit ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Einer der entscheidenden Namen dabei ist Emil Berliner. Seine Idee der flachen Schallplatte und die Entwicklung des Grammophons trugen wesentlich dazu bei, dass aus der Tonaufzeichnung schließlich ein Medium für viele Menschen werden konnte. Wer war Emil Berliner? Emil Berliner, in…
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Goldener Schnitt
Harmonische Bildgestaltung mit Maß und Gefühl Der Goldene Schnitt begegnet Dir in der Fotografie meist als eine Regel zur Bildgestaltung. Ein Hauptmotiv wird nicht einfach irgendwo im Bild platziert, sondern orientiert sich an bestimmten Linien oder Schnittpunkten. Das soll eine ausgewogene Komposition unterstützen. Dahinter steckt tatsächlich Mathematik. Trotzdem solltest Du den Goldenen Schnitt nicht als Formel für automatisch bessere Fotos verstehen. Interessanter ist die Frage, warum diese Aufteilung bei der Bildgestaltung hilfreich sein kann – und wann Du sie besser…
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ISO-Invarianz
Was bedeutet ISO-Invarianz? Wer sich mit moderner Digitalfotografie beschäftigt, stößt früher oder später auf den Begriff ISO-Invarianz. Häufig entsteht dabei der Eindruck, man könne grundsätzlich mit ISO 100 fotografieren und das Bild später einfach am Computer aufhellen. Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Zunächst ist wichtig zu verstehen: ISO-Invarianz ersetzt keine sinnvolle Wahl des ISO-Wertes. Die passende ISO richtet sich weiterhin nach Motiv, Lichtverhältnissen und der gewünschten Verschlusszeit. ISO-Invarianz beschreibt lediglich eine Eigenschaft moderner Bildsensoren und deren Verhalten bei…


























