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Nassplattenfotografie, eine kurze Anleitung
Stell dir vor, du wanderst mit Freunden auf den Gipfel eines nahe gelegenen Berges oder Hügels und möchtest den Ausflug auf Film festhalten. Heutzutage brauchst du nur eine kleine Kamera mitzunehmen und würdest danach den Film zum Entwickeln einsenden. Wenige Tage später erhältst du per Post die Negative und erste Abzüge zurück. Aber wenn du mehr als 140 Jahre zurückgehen würdest – sagen wir, ins Jahr 1880 oder so – wäre die Geschichte ganz anders. Zum einen hättest du es mit schweren Glasplatten zu tun. Die Kamera wäre schwer und unhandlich. Und wahrscheinlich würdest du mit Nasskollodiumplatten arbeiten, was bedeuten würde, dass du neben deiner Kamera und den Glasplatten auch…


