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Film hat grundsätzlich mehr Dynamikumfang? – Ein Merksatz auf dem Prüfstand
„Film hat grundsätzlich mehr Dynamikumfang.“ Kaum ein Satz taucht in Diskussionen zwischen Analog- und Digitalfotografen häufiger auf als dieser. Oft wird behauptet, Film könne helle und dunkle Bildbereiche grundsätzlich besser gleichzeitig erfassen als ein digitaler Sensor. Doch stimmt das heute noch? Die kurze Antwort lautet: Es kommt darauf an. Herkunft Dieser Merksatz stammt aus der Zeit, als digitale Kameras noch deutlich geringere Reserven bei Lichtern und Schatten hatten. Frühe Digitalkameras neigten dazu, helle Bereiche schnell ausbrennen zu lassen, während Farbnegativfilm erstaunlich viele Details in den Lichtern bewahren konnte. Diese Erfahrung hat sich über Jahre gehalten – obwohl moderne Sensoren enorme Fortschritte gemacht haben. Bewertung 💡 Kommt darauf an Film besitzt…
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Agfachrome-Diafilmverfahren
Das Agfachrome-Diafilmverfahren bezeichnet die Farb-Umkehrfilme (Diafilme) des deutschen Herstellers Agfa, die über viele Jahrzehnte zu den beliebtesten Filmen für ambitionierte Amateur- und Profifotografen gehörten. Besonders in Deutschland prägten Agfachrome-Diafilme die Farbfotografie der 1960er-, 1970er- und frühen 1980er-Jahre. Im Gegensatz zum Farbnegativfilm entsteht beim Agfachrome-Verfahren direkt ein positives Bild auf dem Film, das ohne Vergrößerung betrachtet oder mit einem Diaprojektor projiziert werden kann. Was ist ein Diafilm? Ein Diafilm – auch Umkehrfilm genannt – liefert nach der Entwicklung ein fertiges Positivbild. Die Farben erscheinen direkt auf dem Filmstreifen und können mit hoher Brillanz betrachtet werden. Diafilme zeichnen sich durch: aus. Während Farbnegative größere Belichtungstoleranzen besitzen, verlangen Diafilme eine sehr präzise Belichtung.…





