Was Ihr dazu sagt

Manche Gedanken zu einem Beitrag entstehen erst beim Lesen – und manchmal lohnt sich auch der Blick darauf, was andere darüber denken. Hier findest Du die neuesten Kommentare und Reaktionen zu den Beiträgen auf Fotografie & Vinyl.

  1. Servus Lars,

    vielen Dank für Deinen schönen Kommentar und die netten Worte zu meiner Seite. Es freut mich besonders, dass Du meinen Gedanken so gut nachvollziehen kannst – genau diese Haltung zur Fotografie wollte ich mit dem Beitrag ausdrücken.

    Und viel Freude mit Deinem erfüllten Jugendtraum, der Nikon F4!

    Viele Grüße
    Jürgen

  2. Servus Jürgen,

    Ich habe Deine großartige Seite gefunden, nachdem ich Informationen zur Canon A1 suchte und bin den ganzen Sonntag in den Artikeln hängen geblieben. Ich teile genauso wie Du die Liebe zur Fotografie und dem Vinyl. Und weil Deine Beiträge zu den Themen genau meine Meinung widerspiegeln, dachte ich wow, es gibt noch mehr Menschen, die so denken wie ich.

    Zum Thema: Ich fotografiere seit 41 Jahren. Ein Verwandter von mir hat die Veränderung des Stadtbilds dokumentiert. Das faszinierte mich und ich wollte das auch. Nun überzeuge mal als 14 jähriger deine Eltern, dass du dir eine Kamera wünscht, aber bitte keine“einfache „Ratsch-und-Klick-Kamera“. Es wurde zu meiner Überaschung eine Olympus OM 10 mit 1,8 50mm Objektiv. Die Filme musste ich vom Taschengeld finanzieren und weil für mich Dias schon immer faszinierten, wurde halt auf Dia fotografiert. Daher kenne ich das nur zu gut, die Motive sorgfältig auszuwählen. Und auch beim Umstieg auf die digitale Fotografie hat sich diese Gewohnheit nicht geändert. Ich bin schon von Touren heimgekommen mit so 10 Fotos, obwohl laut Kamera 900 RAW möglich gewesen wären. 10 Fotos sind nicht am ein drittel der Bildkapazität eines 36er Films. Aber es gab aus meiner Sicht nichts, was fotografierenswert gewesen wäre außer die 10 Fotos. Es ist schön, wenn ich nicht darauf achten muss, dass nach 36 Aufnahmen Schluss ist, aber es ist für mich kein Grund, einfach drauf zu halten, weil es eben geht. Übrigens, ich habe mir den Traum meiner Jugend erfüllt, die Nikon F4. Damals konnte ich mir die 4000 DM als Lehrling nicht leisten. Jetzt habe ich eine im A+ Zustand bei einem Händler für gebrauchte analoge Nikon-Kameras zum Geburtstag gegönnt. SW-Film rein und Rotfilter rauf und los geht’s mit der Fotografie meiner Jugend.

    Gruß aus dem Karwendel
    Lars

  3. Servus,

    ich wage mich jetzt argumentativ aufs dünne Eis: Ein Bild „out of Cam“ ist das Farbdia. Vorausgesetzt, ich verwende einen Diafilm, der farbneutral abgestimmt ist und entwickle ihn normgerecht. Das Bildergebnis ist nur noch von der korrekten Belichtung und der Schärfeleistungs des Objektivs abhängig. Ansonsten zeigt das Dia gnadenlos etwaige optische Fehler an und im Gegensatz zum Negativ, bei ich bei der Erstellung eines Abzugs in gewissen Grenzen manipulieren kann, ist das Dia ein fertiges Bild. Für mich ist das Dia das „wahrheitsgetreueste“ Bild.

  4. Deine Überlegungen sind klug und wertvoll, jedenfalls für jeden Photographen, der sich überhaupt Gedanken macht. Ich selbst habe mich immer als „Amateurphotographen“ verstanden, als einen Liebhaber, der mit dem Photographieren keine kommerziellen Absichten verbindet. Meinen Lebensunterhalt habe ich auf andere Weise verdient. Schon der Gedanke, ein Photo müsse anderen gefallen oder andere beeindrucken, erscheint mir paradox. Solche Überlegungen hätten mich in der Freiheit der Gestaltung und in meiner Kreativität nur beeinträchtigt. Ich photographiere seit meinem 13.Lebensjahr für mich, weil es mir Freude macht. Wie andere darüber denken, ist mir ziemlich egal. Nur einmal habe ich mich im Alter von 18 Jahren mit vier Photos an einem internationalen Wettbewerb beteiligt und eine silberne Medaedaille gewonnen, danach nie wieder. Das Photographieren gehört zu mir, es ist ein Teil von mir. Ich muß es nicht auf den Markt tragen.

  5. Ach vielleicht sollte ich wirklich etwas entspannter beim Aussortieren sein. Ich folge nämlich immer meinen ersten Impulsen: gefällt und gefällt nicht. Da bin ich recht fix mit dem Löschen. Ich habe mir diese Schnellschüsse deshalb angewöhnt, weil ich mich sonst überhaupt nicht richtig entscheiden kann. Liegt vermutlich auch daran, dass ich keine große Lust auf Bildbearbeitung habe. Das muss immer recht fix gehen. Ich bewundere die Fotografen, die die Muße haben, ihre Bilder so strukturiert auszuwählen, wie du es beschreibst.

  6. Hallo Jürgen,
    ich wollte einfach mal einen kleinen Gruß hierlassen. Bin heute zufällig hier gelandet und habe eine ganze Weile gestöbert. Hat Spaß gemacht, ich werde sicher wieder vorbeischauen.

    Viele Grüße
    Thomas

  7. Ein stark geschriebener Beitrag, weil er genau trifft, was Robben Ford ausmacht: technische Klasse ohne Angeberei. Bringing It Back Home ist für mich eines seiner reifsten Alben – weniger Show, mehr Gefühl, Groove und musikalische Substanz. Gerade diese Mischung aus Blues, Soul und seinem jazzigen Feingefühl macht ihn so besonders. Schön, dass du das erkannt hast.

  8. Ein spannender Gedanke – aber für mich liegt genau hier der Knackpunkt:
    Ein Bild, das mit einem APS-C-Sensor in einer ursprünglich analogen Kamera entsteht, hat mit dem „Look“ dieser Kamera nur noch sehr bedingt etwas zu tun. Der Sensor bestimmt maßgeblich den Bildeindruck – und ein APS-C-Sensor zeigt letztlich nur einen beschnittenen Ausschnitt des ursprünglich vom Objektiv projizierten Bildes .

    Wenn man den analogen Charakter wirklich weiterdenken will, finde ich einen anderen Ansatz deutlich interessanter: die Verwendung alter Objektive an digitalen Kameras. Hier entsteht tatsächlich etwas Eigenständiges – eine Kombination aus moderner Technik und klassischer Abbildungscharakteristik.

  9. Als Alternative zu den Anfälligkeiten batteriebetriebener Spiegelreflex-Kameras, die in die Jahre gekommen sind, sehe ich die Minolta SRT 101 und andere aus dieser Serie. Sie funktionieren zuverlässig mit, aber auch ohne Batterie. Auch die zweiäugigen Spiegelreflex -Kameras, wie Rolleiflex, Rolleicord oder Ikoflex sind hier zu nennen, allerdings nur für Leute, die sich nicht an dem 6×6-Format mit 12 Aufnahmen stoßen.
    Den sparsamen Umgang mit Negativmaterial kann man bei Eugene Atget lernen, an den hier auf vorbildliche Weise erinnert wird. Von ihm kann man lernen, daß die Qualität von Photographien nicht von der Zahl verschossener Filme abhängt. Zu Eugene Atget und seinem Werk sei ein hervorragend ausgestatteter Bildband empfohlen, der 1985 vom Museum of Modern Art und vom Prestel-Verlag als Band IV unter dem Titel „Das neue Jahrhundert“ herausgegeben wurde. Das vollständige Werk von Atget zeigen drei weitere Bände:
    „Das alte Frankreich“, „Das alte Paris“ und „Schlösser und Gärten des Ancien Regime“

  10. Die Canon EX war eine wirklich interessante Kamera. Nur eine Anmerkung zum Artikel: Die PX625 war eine Quecksilberbatterie. Diese sind seit 1992 verboten, daher ist sie definitiv nicht mehr erhältlich. Es gibt zwar eine Alkalibatterie mit der Bezeichnung PX625A, diese hat jedoch 1,5V. Mit diesem Spannungsunterschied kommt die EX nicht zurecht und liefert keine genauen Messergebnisse. Alternativ lassen sich nur die bekannte Weincell, Hörgerätebatterien mit Adaptern oder 1,5V Batterien mit Adaptern mit Reduzierung der Spannung verwenden.

  11. Danke für diesen Beitrag – der spricht mir aus der Seele! Ich verbringe manchmal mehr Zeit im Kameramenü als damit, echte Momente einzufangen. Und trotzdem: Die besten Bilder entstehen oft dann, wenn ich einfach meinem Gefühl folge – und nicht der Bedienungsanleitung.

    Dieser Beitrag ist wie ein frischer Film in der Analogkamera: ehrlich, inspirierend und mit genau dem richtigen Korn. Danke für den Mut zur Intuition und den freundlichen Tritt gegen das Technik-Dogma. Ich geh dann mal los – ohne Histogramm, aber mit Herz.

  12. Hallo Andreas,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und das nette Lob – besonders zur Kombination aus Fotografie und Vinyl, die auch mich seit vielen Jahren begeistert. Du hast absolut recht: Diese Hobbys kennen kein Alter, sondern bleiben zeitlos faszinierend!

    Was das Thema Abo-Modelle betrifft – das wird in der Tat oft kontrovers diskutiert. Ich persönlich sehe es nicht grundsätzlich negativ, solange – wie bei Zoner Photo Studio – regelmäßig Verbesserungen und neue Features geliefert werden. Im Gegensatz dazu bringen andere Anbieter fast jährlich neue Vollversionen auf den Markt, die dann – wenn auch vergünstigt – neu gekauft werden müssen. Letztlich ist es eine Frage der eigenen Prioritäten.

    Mittlerweile ist auch bei Zoner die KI angekommen, vor allem im Entwickeln-Modul finde ich deren Einsatz durchaus hilfreich. Auf älteren Rechnern läuft Zoner zwar etwas langsamer, aber stabil – das ist, wie du auch schreibst, nicht bei allen Programmen selbstverständlich.

    Den Punkt mit den plötzlich entfernten Funktionen, wie der digitalen Signatur, kann ich gut nachvollziehen. Solche „stillen Verluste“ sind schade, wenn man sich an bestimmte Werkzeuge gewöhnt hat. Schön zu hören, dass deine ältere Version unter Windows 11 noch zuverlässig funktioniert!

    Und um deine Vermutung zu bestätigen: Ich bin sieben Jahre jünger – also Baujahr 1967 😉

    Grüße
    Jürgen

  13. Hallo,
    sehr schöne Beschreibung dieser Bildverwaltungs- und Bearbeitungs-Suite. Ich war schon länger Benutzer der älteren 15-er Version 64-bit und lange zufrieden damit. Ende letzten Jahres habe ich dann den Umstieg gewagt – musste aber feststellen dass die Art und Weise wie die Software nun vertrieben wird komplett verändert ist:

    wie bei anderen Bildbearbeitungs-Suites auch gibt es keine nach Nummern sortierte Ausgabe bzw. Neuerung mehr, zudem hat das ABO-Modell Einzug gehalten. Konnte man bisher eine Version so lange benutzen wie es Updates dafür gab muss nun zwangsläufig jedes Jahr erneut gezahlt werden…

    Damit kann man sich abfinden oder eben nicht: für das derzeit gelieferte hat die Version Zoner Photo Studio X sehr viel zu bieten und hält sich bisher mit den AI- bzw. KI-Features zurück. Die Foto-Suites anderer Anbieter mit KI/AI haben zumindest auf meinem nicht ganz aktuellen Rechner selten stabil funktioniert sondern sind entweder abgestürzt oder eingefroren. Lag vielleicht auch manchmal an der nicht optimalen Programmierung dieser Softwares…

    Ungünstig ist manchmal teilweise, dass nach einem Update bei Zoner ein vorher gern benutztes Tool plötzlich herausgenommen wurde weil es nur wenige User im Einsatz hatten wie z.B. die Möglichkeit selbst erstellte Bilder mit einer unsichtbaren, digitalen Unterschrift zu versehen um so mögliche Weiterverwendung auf anderen Websites zu verhindern. Da diese Funktion in der aktuellen X-Version nicht mehr existiert bleibt nur die Verwendung der älteren Zoner-Ausgabe, welche unter Win 11 immer noch zuverlässig läuft… !

    Ansonsten sehr schöne Seite mit der tollen Kombi von Foto und Vinyl-Schallplatte, genau nach meinem Geschmack, möglicherweise sind wir ähnliche Jahrgänge (bin Baujahr 1960)… Aber diese beiden Hobbys sind natürlich nicht an Jahre oder Jahrzehnte gebunden sondern ein Hobby und eine Faszination die einen in jedem Alter packen und begeistern kann 🙂

    Viele Grüsse
    Andreas

  14. Hallo Steffen, ich hoffe du hast eine spiegellose Kamera, denn dort kann man den Schärfebereich mit alten analogen Objektiven anzeigen lassen. Hier eine kleine Erklärung:

    Bei spiegellosen Kameras fehlt alten analogen Objektiven die elektronische Verbindung zur Kamera. Daher kann die Kamera weder Blendenwert noch Entfernung auslesen und somit auch keine automatische Anzeige des Schärfebereichs (Tiefenschärfe) liefern. Es gibt jedoch eine sehr hilfreiche Funktion, die viele spiegellose Kameras bieten: Fokus-Peaking.

    Was ist Fokus-Peaking?
    Fokus-Peaking ist eine Unterstützung beim manuellen Fokussieren. Dabei werden die scharfen Kanten im Bild durch farbige Linien hervorgehoben – oft in Rot, Gelb oder Weiß. So lässt sich auf einen Blick erkennen, welcher Bereich im Bild aktuell scharf ist. Diese Methode ist besonders hilfreich bei der Arbeit mit alten manuellen Objektiven, da sie ein visuelles Feedback über den Schärfebereich gibt.

    So nutzt du Fokus-Peaking:
    Aktiviere den manuellen Fokusmodus (MF) an der Kamera.

    Schalte Fokus-Peaking im Kameramenü ein. Die genaue Bezeichnung und Position kann je nach Hersteller variieren.

    Kameraspezifisch: Beispiel Sony, Canon, Fuji, Nikon Z

    Sony Alpha (z. B. A6000, A7-Reihe)
    Menü → Zahnrad-Symbol → „Fokus Peaking“ → „Ein“ + Farbe wählen

    „MF Assist“ → aktivieren

    „Vergrößerte Ansicht“ oft über die mittlere Taste im Steuerkreuz

    Canon EOS R, M-Serie
    Fokus Peaking unter: Menü → MF Peaking Settings → „An“

    „Fokusvergrößerung“ oft per Lupe-Taste

    Fujifilm
    Fokus Peaking unter: Menü → „Manueller Fokus Assist“ → „Peaking“

    Farbe und Stärke einstellbar

    Nikon Z-Serie
    Fokus Peaking unter: Menü → Benutzerdefinierte Funktionen → d11 (oder ähnlich)

    Farbe + Intensität einstellbar

    Wähle eine gut sichtbare Farbe für das Peaking – z. B. Rot auf grünem Hintergrund.

    Optional: Aktiviere die Fokusvergrößerung, um den Schärfebereich noch genauer beurteilen zu können.

    Hinweis:
    Da die Kamera nicht weiß, mit welcher Blende du fotografierst, musst du die Schärfentiefe selbst abschätzen – zum Beispiel mithilfe der Skala auf dem Objektiv (falls vorhanden) oder mit einer Schärfentiefetabelle bzw. App.

    Diese Methode ist universell und funktioniert bei fast allen spiegellosen Systemkameras, ganz gleich ob von Sony, Canon, Nikon, Fujifilm oder anderen Herstellern.

  15. Hallo,

    ich habe nur eine einzige Vinylplatte, die ich gerne über Discogs verkaufen möchte. Ich habe sie vor vielen Jahren geschenkt bekommen. Sie ist noch verschweißt und laut Discogs einiges wert. Lohnt es sich, für diese eine Platte einen eigenen Discogs-Shop zu eröffnen? Wie gehe ich am geschicktesten vor?

    Viele Grüße
    Georg Schmitt

  16. Am 30. November 2024 hatte ich das Vergnügen, die Andreas Diehlmann Band live im Schwarzen Peter in Heuthen zu erleben. Zum ersten Mal in dieser Location, war ich beeindruckt von der intimen Atmosphäre und der großartigen Akustik – ein perfekter Rahmen für die erstklassige Musikdarbietung der Band. Ihre mitreißenden Riffs und Soli haben mich einmal mehr begeistert. Der Schwarze Peter hat mich überzeugt, und ich werde ihn sicherlich erneut besuchen!“

  17. „Out of the Cam“ ist zwar ein umstrittener Begriff, aber die Grundidee dahinter – ein Bild so gut wie möglich direkt bei der Aufnahme zu gestalten – hat durchaus ihren Reiz. Es geht um die bewusste Auseinandersetzung mit Licht, Komposition und Technik, um das bestmögliche Ergebnis ohne großen Nachbearbeitungsaufwand zu erzielen. Auch wenn moderne Kameras bereits interne Bearbeitungen vornehmen, bleibt der Ansatz, sich auf das Handwerk der Fotografie zu konzentrieren, eine wertvolle Philosophie. Schließlich kann ein starkes Fundament in der Aufnahme den gesamten Workflow erleichtern – egal ob mit oder ohne Nachbearbeitung.

  18. Ein eigener Stil in der Fotografie ist nicht nur Ausdruck deiner Kreativität, sondern auch ein Markenzeichen, das dich von anderen abhebt. Genau das habe ich in diesem Beitrag gefunden – inspirierende Gedanken darüber, wie sich der eigene Stil entwickelt und warum er so viel mehr ist als nur Technik.

  19. KI kann in der Fotografie spannende Möglichkeiten bieten, sollte aber nur ein Werkzeug bleiben, das Fotografen unterstützt. Fotografie bedeutet, das Gesehene und Erlebte echt festzuhalten, und dieser persönliche Blick sollte nicht durch KI ersetzt werden. Ein Bild, das ein Fotograf selbst gestaltet und sieht, erzählt immer eine besondere Geschichte, die kein Computer nachmachen kann. Die Zukunft der Fotografie sollte also eine gute Mischung aus KI-Technik und dem echten Blick des Fotografen sein.

  20. Die Kombination aus historischen Einblicken und fotografischen Perspektiven macht wirklich neugierig. Es ist jedoch traurig zu sehen, wie sehr die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat, die Anzeichen des Verfalls sind auf den Fotos gut erkennbar. Es wäre schade, wenn ein so historisches Bauwerk weiter verfällt und irgendwann verloren geht. Ich hoffe, dass die Aufmerksamkeit, die durch solche Beiträge entsteht, vielleicht dazu beiträgt, die Bedeutung dieses einzigartigen Kulturdenkmals zu unterstreichen.

  21. Spannender Artikel über Gerda Taro! Ich finde es beeindruckend, wie sie als Fotografin im Spanischen Bürgerkrieg so viel Mut bewiesen hat und ihre Aufnahmen die Grausamkeiten des Krieges so eindrucksvoll dokumentieren. Gerade in einer Zeit, in der Frauen kaum als Kriegsfotografen aktiv waren, ist Taros Engagement bewundernswert und inspirierend. Ihr Werk erinnert uns daran, wie kraftvoll und wichtig Bilddokumentation für unser historisches Verständnis ist. Danke, dass du ihre Geschichte in diesem Blog teilst und auf ihre oft übersehene Rolle in der Fotografiegeschichte hinweist!

  22. Ich war heute mit meiner 80D, einem 17-55 mm und einem 50 mm Mk II auf Nebeltour.
    Diese zwei Objektive ermöglichten einen breiten Strauß von Abbildungsmöglichkeiten.

    Ich kann dem Artikel nur zustimmen. Für die offenblendigen Detailaufnahmen hat sich meine Fotoleuchte von Dörr als hilfreich erwiesen.

  23. Hallo Jürgen

    Mir wurde gerade eine EOS 300 angeboten, bzw. zum ausprobieren überlassen. Auf der Suche nach weiteren Informationen zu der Kamera bin ich auf Deinen Beitrag gestossen.
    Schöne Bilder die das gute Stück macht.
    Ich werde die Tage mal einen Film einsetzen und damit los ziehen. Sollte mir die Kamera zusagen wird sie in meinen Besitz übergehen.
    Danke für diesen Beitrag

    Gruß
    Andreas

  24. Boris Eldagsen hat das Bild „Pseudomnesia: The Electrician“ kreiert und es beim Sony World Photography Award eingereicht. Es zeigt zwei Frauen in einer sepiafarbenen Darstellung und erinnert an die Bildsprache von Familienporträts aus den 1940er Jahren. Das Werk hat jedoch eine Kontroverse ausgelöst, da der Künstler den Preis nicht angenommen hat.

    Es wurde berichtet, dass Eldagsen Interviews gegeben hat, in denen er erklärt hat, wie er das Werk erstellt hat und dass er damit eine Debatte über Künstliche Intelligenz (KI) auslösen wollte. Die Gründe, warum der Künstler den Preis nicht angenommen hat, sind mir nicht bekannt.

    Es ist interessant zu sehen, wie Eldagsen mit „Pseudomnesia: The Electrician“ die Grenzen zwischen Kunst und Technologie verschwimmen lässt. Die Verwendung von KI, um Kunstwerke zu erstellen, ist ein aufstrebender Trend in der Kunstwelt. Einige Künstler nutzen Algorithmen und computergestützte Programme, um Werke zu generieren, die ansonsten von menschlicher Hand erstellt worden wären.

    Eldagsens Werk ist jedoch anders, da er den Prozess erklärt hat, wie er das Bild erstellt hat. Es war kein reiner Akt der KI, sondern er hat das Werk in Zusammenarbeit mit einem Programm namens „Artbreeder“ erstellt. Artbreeder ist eine Plattform, die es Benutzern ermöglicht, Bilder zu erstellen, indem sie verschiedene Bilder miteinander kombinieren und verändern.

    Eldagsen nutzte Artbreeder, um verschiedene Bilder von Frauen aus den 1940er Jahren zu kombinieren. Er wählte dann die am besten geeigneten Kombinationen aus und fügte sie in sein Werk ein. Das Ergebnis ist ein Werk, das an die Vergangenheit erinnert, aber dennoch modern ist.

    Eldagsens Entscheidung, den Preis nicht anzunehmen, wirft jedoch Fragen auf. War es, weil er nicht wollte, dass seine Arbeit als reine KI-Kunst angesehen wird? Oder weil er eine Debatte über KI und ihre Auswirkungen auf die Kunstwelt auslösen wollte? Es ist wichtig, diese Fragen zu stellen, da die Verwendung von KI in der Kunstwelt weiter zunehmen wird. Künstler, die KI nutzen, um ihre Werke zu erstellen, müssen sich mit diesen Fragen auseinandersetzen und sicherstellen, dass ihre Arbeit nicht nur ein einfaches Produkt von Algorithmen ist.

  25. Im Dezember letztes Jahr hat Pentax die Entwicklung einer neuen Analogkamera angekündigt, um der wachsenden Beliebtheit des Mediums Rechnung zu tragen. Laut Takeo Suzuki von Ricoh wird die Kamera ein festes Objektiv haben und als neuartige Kompaktkamera konzipiert sein. Einige Teile sollen wiederverwendet, aber die meisten neu entwickelt werden.

    Das Hauptziel ist eine portable Kamera, die vor allem junge Benutzer anspricht. Zudem wird die Kamera einen Handaufzug haben, der in zukünftigen SLR-Modellen wiederverwendet werden kann.

    Suzuki und sein Team arbeiten mit Filmhändlern, Fotografen und Fans zusammen, um das endgültige Design der Kamera zu bestimmen. Das Projekt zielt nicht nur auf die Entwicklung einer neuen Kamera ab, sondern auch auf die Schaffung eines unterstützenden Umfelds für Filmfotografie-Enthusiasten.

  26. Georg, danke für deine Frage. Zum Thema „Fotografieren verboten“ wollte ich schon einen Blogbeitrag erstellen, doch war mir der Inhalt dafür zu kurz. Diese Frage kann ich kurzfristig nur mit „jein“ beantworten. Ich möchte diese Frage mal nicht nur eingeschränkt auf Friedhöfe, sondern auch auf andere Locations, versuchen zu beantworten. Es gibt keine allgemeinen Richtlinien, Verordnungen oder Gesetzte, die klar sagen wo es verboten ist zu fotografieren.

    Meines Wissens gibt es aber ein Gesetz was klar definiert, was man fotografieren darf, die Panoramafreiheit (§ 59 UrhG). Sie erlaubt es Jedermann, Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, durch Malerei, Foto oder Film zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben. Bei Bauwerken erstreckt sich diese Erlaubnis ausschließlich auf die äußere Ansicht!

    Aber zurück zu deiner Frage. Grundsätzlich sollte sich jeder Fotograf, vor Besuch einer Location, über den jeweiligen Stand informieren. Zu den Friedhöfen in meiner Heimatstadt habe ich zum „Verhalten auf dem Friedhof“ in der Friedhofssatzung folgenden Paragraphen gefunden: Auf den Friedhöfen ist insbesondere nicht gestattet, …… Film-, Ton-, Video- und Fotoaufnahmen, außer zu privaten Zwecken, zu erstellen…. Aber, wie auch schon von mir im Beitrag beschrieben, steht dort auch: ….Jede Person hat sich auf den Friedhöfen der Würde des Ortes und der Achtung der Persönlichkeitsrechte der Angehörigen und Besucherinnen und Besucher entsprechend zu verhalten…. Also ja, es ist erlaubt privat zu fotografieren, solange man sich respektvoll verhält.

    Ein kleiner Tipp: Es gibt viele Locations wo das Fotografieren eingeschränkt ist. Das muss aber nicht immer ein stricktes Verbot sein. Beispielsweise ist es in vielen Städten mit U-Bahnen nicht erlaubt dort mit Hilfe eines Statives zu fotografieren. Nach freundlicher Anfrage bekommt man aber recht einfach eine Genehmigung. Es geht selten um das Fotografieren selbst, sondern um die Einschränkung oder Behinderung seiner Mitmenschen.

    Dank des Internet sind Regeln einzelner Orte schnell zu finden und eine freundliche Anfrage zur Genehmigung ist auch schnell gestellt.

  27. Danke für den Beitrag. Es motiviert mich, mal selbst auf einem Friedhof zu fotografieren. Bisher habe ich das nicht getan, da ich der Meinung war, daß dieses veboten ist. Gibt es da keine Einschränkungen?

  28. ich weiß nur nicht wie wir in kontakt kommen können.

    habe die canon ae1 programm inklusiove objektive, bedienúngsanleitung in orginal und auch ein buch über die kamera.

  29. Hallo Sarah,

    spät, aber vielleicht suchst Du noch. Die beste Quelle ist Butkus, in diesem Fall gibt es sogar eine Anleitung auf Deutsch:https://www.butkus.org/chinon/canon/canon_ae-1_program/canon_ae-1_program.htm

  30. Hallo Jürgen,

    ich möchte einfach mal „Danke“ sagen. Du hast hier eine schöne kleine Seite zur Fotografie. Mit vielen Tipps und guten Gedanken. DANKE!

  31. Hallo Katharina, meines Wissens ist bei „neueren“ analogen Kameras von Canon die Funktion in der EOS 500N und EOS 30 vorhanden. Mehr und bessere Infos habe ich da für dich leider nicht.

    Vielen Dank für deinen Besuch und das Lob.

  32. Vielen Dank für diesen tollen, informativen Artikel über die Canon A1! Ich bin selbst ein großer Fan, und fotografiere seit Kennenlernen der Canon A1 mit keiner anderen Kamera mehr. Wie Sie sagen – es ist alles da was man braucht und die Qualität ist 1a ;-).

    Dass die max. Verschlusszeit manches Mal eine Grenze darstellt bei Sonnenlicht, ist mir, jetzt da ich es lese, auch schon oft vorgekommen. Aber das ist gut zu verschmerzen.

    Wissen Sie, ob der fantastische Schalter für Doppeltbelichtungen auch bei anderen Kameras der Canon F oder A Serie verbaut wurde?

    Insgesamt freue ich mich, die Vorstellung der Kamera-Serien hier so schön beschrieben gefunden zu haben. Viel Spaß weiterhin mit Fotografie & Website!!

  33. Hallo Sarah, gerne würde ich dir helfen. Leider fehlt mir diese selbst. Auf Ebay werden öfters mal welche angeboten und im Web gibt es Links zum Kauf. Ich fördere dieses aber ungern. Was ich habe, stelle ich zur Verfügung. Ich würde mich freuen, wenn dieses alle tun.

  34. Hallo Jürgen,

    weißt du vielleicht wie ich an eine Anleitung für diese Kamera kommen kann?
    Mein Opa hat dieses Schätzchen noch in seinem Keller gefunden beim Aufräumen und es sieht meines erachtens nach komplett funktionstüchtig aus. Jetzt frage ich mir nur, wie die ganzen Funktionen eingesetzt werden können (ich bin 24 und habe zuletzt vor 20 Jahren mal eine analoge Kamera verwendet).

    Viele Grüße
    Sarah

  35. Hallo,
    ich habe eine AE-1 seit 1977, und ich fotografiere heute noch sehr gern damit. Funktionalität und Ergebnisse (fd50/1,4ssc) sind auch heute noch mehr als zufriedenstellend. Fokussieren mit Raster und Schnittbild schnell und zuverlässig, bei den Kollegen aus Wetzlar auch nicht flotter oder genauer.

  36. Moin Jürgen, wie klein die Welt doch ist. Da komme ich auf deine Seite und finde bekanntes wieder. Wir sind auf Flickr bei den “Fotobuddys Flickr Freunde”.

    Ich sehe es genauso, wer nur wegen der Jagd nach Sternen in einer Fotogruppe ist, hat den Sinn nicht verstanden.

  37. Hallo Natalie.
    mir ist bekannt, das diese Angaben auf vielen Fotoseiten bei den Bildern mit angegeben werden. Persönlich finde ich diese Daten eher selten hilfreich und habe mich dagegen entschieden dieses zu tun.

    Jede Aufnahmesituation ist anders und Einstellungen können nicht 1:1 übernommen werden. Besonders das zur Verfügung stehende Licht weicht doch sehr stark ab. Die verwendete Blende beeinflusst die Schärfentiefe und somit das gesamte Bild. Die Schärfentiefe ist wiederum auch von der verwendeten Brennweite abhängig, auch von der verwendeten Sensorgröße (KB, APSC, MFT). Die Verschlusszeit ist abhängig vom vorhandenem Licht, der eingestellten ISO und vor allem dem Motiv. Wollen wir Bewegung darstellen, benötigen wir eine längere Verschlusszeit, als wenn wir eine Bewegung „einfrieren“ wollen. Auch diese ist wieder abhängig von der Sensorgröße.

    Sehe ich mir Fotos von anderen an, sind das genau meine Überlegungen. So kann ich mich auf ein Motiv einstellen und erhalte in der Praxis schnell das gewünschte Ergebnis.

  38. Hallo Jürgen,
    ich mag diese kleinen Berichte zu Fotoaktivitäten. Deine Fotos sind wunderbar nachvollziehbar, Nicht wie auf vielen anderen Seiten, wo überwiegend Motive zu sehen sind die schwer selbst zu machen, da sie nur mit größeren Reisen verbunden sind. Es wäre schön bei einigen Bildern deine Einstellungen sehen zu können. Ein kleiner Wunsch für die Zukunft. 😉

    Grüße
    Natalie

  39. Hallo Jürgen,
    da stimme ich dir zu. Analoge Fotos haben für mich auch eine höhere Wertigkeit. Allein aus dem Entstehungsprozess heraus. Wie ich einem anderen Beitrag entnehmen konnte, arbeitest du auch hybrid, wie ich. Also Film entwickeln und Negative einscannen. Ich liebe diesen Moment, wenn ich den entwickelten Film aus der Entwickler-Dose nehme und endlich das Ergebnis sehe.
    LG Melanie

  40. Hallo Lennard, vielen Dank. Ja, ich kann den Scanner mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen. Allerdings mit der Einschränkung, dass ich dieses aus der Sicht eines Hobby-Fotografen tue. Ich hatte mir vor dem Kauf einige Infos zum Scannen von Negativen eingeholt und kam dann allein auf der Grundlage von Preis und Leistung zu diesem Gerät. Das Hobby kann schon teuer sein. 😉 Ich habe auch keinen Vergleich zu dem nächst „besseren“ Gerät. Ich glaube V800 nennt der sich.

  41. Also als das Resultat eines „Anfängers würde ich die Ergebnisse nicht bezeichnen. Ich habe selbst vor kurzem wieder angefangen analog zu fotografieren. Bisher gebe ich die Filme noch ins Labor, aber dein kleiner Bericht macht mut, es doch selbst mal mit der Entwicklung zu versuchen. Mir fehlt da aber leider ein passender Scanner. Ist der Epson zu empfehlen?

  42. Projekte sind gut um sich selbst zu motivieren. Für dieses Jahr steht bei mir die Nachtfotografie auf dem Zettel. Hierzu habe ich mir schon eine Liste von Motiven erstellt. So stellt sich bei mir selten die Frage: „Was mache ich heute?“ Am Ende eines Projektes erstelle ich mir dann gerne ein Fotobuch.

  43. Ich sammle alte Kameras ohne eingebauten Belichtungsmesser und fotografiere ab und zu. hier benutze ich immer die Sunny-16 Regel und das mit Erfolg. Ich habe auch ein paar alte Belichtungsmesser, aber die sind im Vergleich zu meiner modernen DSLR deutlich schlechter. Die „Sunny 16“ ist also dein Freund. Und wie du es beschrieben hast: funktioniert sie auch bei anderen Lichtverhältnissen oder Blenden, solange du im Kopf rechnen kannst.

  44. Ich habe eine Ausrüstung, die gut genug ist, wenn die Ergebnisse schlecht sind, weiß ich, dass ich es bin, der schlecht ist, nicht die Kamera. Der Zweck der Kamera ist es, dem Fotografen nicht in die Quere zu kommen.