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Ab durch die Mitte? Warum ein zentrales Motiv besser ist als sein Ruf
„Ist es strittig, mach es mittig.“ Manchmal beginnt Bildgestaltung mit einer erstaunlich einfachen Frage: Wohin mit dem Motiv? Nach links? Nach rechts? Auf einen Schnittpunkt der Drittelregel? Vielleicht doch lieber nach dem Goldenen Schnitt? Und während Du noch überlegst, liefert ein alter Fotografenspruch eine angenehm unkomplizierte Antwort: Wenn Du Dich nicht entscheiden kannst, setz das Motiv einfach in die Mitte. Das klingt zunächst nach fotografischer Bequemlichkeit. Tatsächlich steckt dahinter aber ein interessanter Gedanke. Denn die Bildmitte ist keineswegs automatisch langweilig…
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Das beste Glas vor der falschen Kamera?
„Ein gutes Objektiv ist wichtiger als eine gute Kamera.“ Es ist ein Klassiker unter den Ratschlägen beim Kamerakauf: Spare lieber beim Gehäuse und stecke das Geld ins Objektiv. Schließlich macht das Objektiv das Bild – und die Kamera zeichnet es nur noch auf. Ganz falsch klingt das nicht. Schließlich muss jedes Licht, aus dem später unser Foto entsteht, zuerst durch das Objektiv. Trotzdem ist die Sache nicht ganz so eindeutig. Denn ein hervorragendes Objektiv hilft wenig, wenn die Kamera bei…
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Die beste Kamera? Hauptsache, sie ist nicht zu Hause
„Die beste Kamera ist die, die man dabei hat.“ Es gibt Kameras mit beeindruckendem Autofokus, großem Dynamikumfang und Objektiven, deren Preisschild einen kurz darüber nachdenken lässt, ob Fotografie wirklich das richtige Hobby ist. Und dann gibt es diese eine Kamera, die im entscheidenden Moment zu Hause im Schrank liegt. Genau hier setzt einer der bekanntesten Merksätze der modernen Fotografie an. Denn eine technisch hervorragende Kamera hat eine überraschend grundlegende Schwäche: Sie kann nur Bilder machen, wenn sie tatsächlich in Reichweite…
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Mehr Megapixel, mehr Bildqualität? Wenn die Zahl auf der Kamera wichtiger wird als das Foto
„Mehr Megapixel bedeuten bessere Bilder.“ Klingt zunächst logisch. Eine Kamera mit 45 Megapixeln nimmt schließlich deutlich mehr Bildpunkte auf als eine mit 20 oder 24 Megapixeln. Mehr Informationen müssten also zwangsläufig zu einem besseren Bild führen. Genau an diesem kleinen Wort „zwangsläufig“ beginnt das Problem. Denn Megapixel beschreiben zunächst einmal die Auflösung eines Bildes. Bildqualität ist dagegen das Ergebnis vieler Faktoren – und einige davon haben mit der Anzahl der Pixel erstaunlich wenig zu tun. Woher kommt der Gedanke? Die…
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Nur ein Treffer? Die Sache mit der „korrekten“ Belichtung
„Eine korrekte Belichtung gibt es nur einmal.“ Auf den ersten Blick klingt das erfreulich eindeutig. Licht messen, die richtige Belichtung einstellen, auslösen – fertig. Irgendwo zwischen zu hell und zu dunkel muss schließlich dieser eine perfekte Punkt liegen. Nur verhält sich Fotografie selten so ordentlich. Schon die Frage, was eine „korrekte“ Belichtung eigentlich sein soll, führt mitten hinein in ein interessantes Missverständnis. Denn Belichtung lässt sich technisch messen. Wie ein Bild aussehen soll, lässt sich dagegen nicht mit einem Belichtungsmesser…
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Unterm Knie, schneide nie – warum Füße über den Bildausschnitt entscheiden
„Unterm Knie, schneide nie.“ Manche fotografischen Merksätze beschäftigen sich mit Belichtungszeit, Blende oder Licht. Dieser hier kümmert sich um etwas viel Bodenständigeres: Beine. Genauer gesagt um die Frage, wo eine Person im Bild enden darf. Denn während Du Dich beim Fotografieren auf Gesicht, Haltung und Licht konzentrierst, kann ein unglücklich gewählter Bildausschnitt die Wirkung eines Porträts erstaunlich stark verändern. „Unterm Knie, schneide nie“ klingt dabei herrlich eindeutig. Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Woher kommt der Gedanke? Der Merksatz…

















