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Arbeiterfotografie – Die Bewegung, die das Leben und die Kämpfe der Arbeiterklasse dokumentierte
Fotografie war zu Beginn des 20. Jahrhunderts längst mehr als ein technisches Experiment. Sie wurde zum Mittel der Dokumentation, der Berichterstattung und zunehmend auch der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Während viele Fotografen Landschaften, Architektur oder Porträts festhielten, entstand in den 1920er-Jahren eine Bewegung, die ihren Blick auf die Lebenswirklichkeit der arbeitenden Bevölkerung richtete: die Arbeiterfotografie. Sie wollte den Alltag der Menschen zeigen, die das wirtschaftliche Rückgrat der Gesellschaft bildeten, deren Lebensbedingungen in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch oft kaum Beachtung fanden. Fabriken, enge…


