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Film hat grundsätzlich mehr Dynamikumfang? – Ein Merksatz auf dem Prüfstand
„Film hat grundsätzlich mehr Dynamikumfang.“ Kaum ein Satz taucht in Diskussionen zwischen Analog- und Digitalfotografen häufiger auf als dieser. Oft wird behauptet, Film könne helle und dunkle Bildbereiche grundsätzlich besser gleichzeitig erfassen als ein digitaler Sensor. Doch stimmt das heute noch? Die kurze Antwort lautet: Es kommt darauf an. Herkunft Dieser Merksatz stammt aus der Zeit, als digitale Kameras noch deutlich geringere Reserven bei Lichtern und Schatten hatten. Frühe Digitalkameras neigten dazu, helle Bereiche schnell ausbrennen zu lassen, während Farbnegativfilm erstaunlich viele Details in den Lichtern bewahren konnte. Diese Erfahrung hat sich über Jahre gehalten – obwohl moderne Sensoren enorme Fortschritte gemacht haben. Bewertung 💡 Kommt darauf an Film besitzt…
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Analog trifft Digital: Zwei Kameras, ein Motiv und ziemlich verschiedene Ansichten
Auf einem Tisch in einem Fotostudio stehen zwei Kameras nebeneinander. Links eine analoge Spiegelreflexkamera, solides Metallgehäuse, ein paar Gebrauchsspuren und der selbstbewusste Blick einer Kamera, die schon fotografiert hat, als „Cloud“ noch eine Wetterbeschreibung war. Rechts eine moderne Digitalkamera mit hochauflösendem Sensor, klappbarem Display und mehr Menüpunkten, als ihre Nachbarin Bilder auf einen Film bekommt. Lange schweigen sie sich an. Dann fällt der Blick der analogen Kamera auf die große Speicherkarte der Digitalen. „Wie viele Bilder passen da eigentlich drauf?“ Analoge Kamera: „Sag mal, wie viele Aufnahmen kannst du mit diesem kleinen Kärtchen machen?“ Digitale Kamera: „Ungefähr 2.000. Wenn mein Fotograf im RAW-Format arbeitet, etwas weniger.“ Analoge Kamera: „Zweitausend? Ich…
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Analogfotografie
Die Analogfotografie bezeichnet alle fotografischen Verfahren, bei denen das Bild auf einem lichtempfindlichen Material – meist fotografischem Film – aufgezeichnet und anschließend durch einen chemischen Entwicklungsprozess sichtbar gemacht wird. Im Gegensatz zur Digitalfotografie erfolgt die Speicherung nicht elektronisch auf einem Bildsensor, sondern als latentes Bild in einer lichtempfindlichen Emulsion aus Silberhalogeniden. Erst durch die Entwicklung entsteht daraus ein dauerhaftes Negativ oder Positiv. Obwohl der Begriff „Analogfotografie“ heute allgemein verwendet wird, entstand er erst mit dem Siegeszug der Digitalfotografie zur besseren Abgrenzung der klassischen Filmfotografie. Historisch sprach man einfach von „Fotografie“. Geschichte Die Geschichte der Analogfotografie beginnt im 19. Jahrhundert mit den ersten dauerhaft haltbaren fotografischen Verfahren. Nach der Daguerreotypie (1839)…
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Analog gedacht, digital gemacht – aber wozu?
Ein Konzept zwischen zwei Welten Die Idee klingt zunächst fast wie ein Widerspruch: Eine analoge Kamera, bestückt mit einem „Film“, der in Wirklichkeit ein digitaler Sensor ist. Kein Display, keine Menüs, keine unmittelbare Kontrolle des Ergebnisses – und dennoch entstehen am Ende digitale Dateien. Das Kickstarter-Projekt „I’m Back Roll APS-C“ greift genau diesen Zwischenraum auf. Es verspricht, klassische 35mm-Kameras in eine Art Hybrid zu verwandeln: fotografieren wie früher, aber ohne Film. Keine Entwicklung, kein Warten – und trotzdem ein bewusst reduzierter Aufnahmeprozess. Doch je länger man darüber nachdenkt, desto grundlegender wird die Frage: Was genau versuchen wir hier eigentlich zu bewahren? Die Technik? Das Gefühl? Oder nur die Idee von…
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Kodaks „neue“ Filme – oder doch nur neue Namen?
Wer sich aktuell ein wenig intensiver mit Analogfotografie beschäftigt, stolpert früher oder später über eine Meldung, die zunächst nach einer kleinen Sensation klingt: Kodak bringt mit Ektacolor Pro und Ektapan gleich zwei neue Filmlinien auf den Markt. Sechs neue Filme – so liest man zumindest. Doch wie so oft lohnt sich ein zweiter Blick. Denn wirklich neu ist hier weniger, als es zunächst scheint. Ein vertrauter Kern unter neuem Namen Die neuen Bezeichnungen klingen nicht zufällig vertraut. Hinter Ektacolor Pro verbergen sich im Kern die bekannten Portra-Filme mit den Empfindlichkeiten 160, 400 und 800. Und auch bei Ektapan wird schnell klar, dass hier keine unbekannte Emulsion vorgestellt wird, sondern die…
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Die Canon AE-1: Ein Klassiker mit Tücken – Eine Anfrage und ihre Hintergründe
Analogkameras haben einen besonderen Reiz. Sie bieten Dir nicht nur ein entschleunigtes Fotografieren, sondern sind auch ein Stück Technikgeschichte, das Du in den Händen hältst. Doch mit dieser Faszination kommen auch Herausforderungen, insbesondere wenn es um Elektronik in alten Kameras geht. Eine Anfrage zu diesem Thema, die ich kürzlich erhielt, hat mich dazu inspiriert, tiefer in die Materie einzutauchen. Die Anfrage: Ein frustrierender Defekt Ein Fotografie-Enthusiast schrieb mir, dass seine Canon AE-1, ein langjähriger Begleiter, ihn gleich zweimal mit einem spezifischen Problem im Stich gelassen hatte: Die Belichtungselektronik versagte, was zu einer systematischen Überbelichtung um drei Blendenstufen führte – ein Defekt, der erst nach dem Entwickeln der Filme sichtbar wurde.…
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Analoge Fotografie boomt: Steigende Nachfrage erfordert Ausbau der Filmproduktion
Vor kurzem sorgte eine Nachricht für Aufsehen: Kodak, einer der letzten großen Hersteller von Analogfilmen, hat angekündigt, die Produktion in seinem Werk in Rochester, New York, vorübergehend zu stoppen – allerdings aus einem positiven Grund. Das Werk wird umgebaut, um die Produktionskapazitäten zu erweitern, denn die Nachfrage nach analogen Filmen für Fotografie und Videografie steigt weltweit rasant an. Aber was steckt hinter diesem überraschenden Boom? Ein neuer Blick auf das Alte Analoge Fotografie erlebt seit einigen Jahren ein bemerkenswertes Comeback. Für viele Menschen geht es dabei nicht nur um Nostalgie, sondern um das bewusste Fotografieren. Im Gegensatz zur digitalen Fotografie, die oft auf unzähligen Aufnahmen basiert, zwingt der analoge Prozess…
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Faszination Dorothea Lange: Ein Blick hinter die Kulissen der Meisterin der Fotografie
Wenn die Linse auf die Realität trifft, entfaltet sich eine Welt voller Emotionen und Geschichten. Dorothea Lange, eine Pionierin der amerikanischen Fotografie, hat mit ihren eindringlichen Bildern aus der Zeit der Depression das Leben von Migranten in Kalifornien unvergesslich gemacht. Ihre Werke, die in Museen von San Francisco bis New York zu sehen sind, bieten einen modernen Blick auf die Herausforderungen jener Ära. Begleite mich auf einer Reise durch die faszinierende Welt von Lange und entdecke, wie ihre Fotografien die gesellschaftlichen Strukturen prägten und bis heute inspirieren. Die Faszination von Dorothea Lange Dorothea Langes Fotografien sind nicht nur Bilder, sondern eine eindringliche Erzählung der menschlichen Erfahrung, die durch die amerikanische…
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Agfa
AGFA gehört zu den traditionsreichsten Namen der Fotografiegeschichte. Über viele Jahrzehnte war das Unternehmen einer der bedeutendsten Hersteller von Filmen, Fotopapieren, Kameras und Labortechnik. Generationen von Fotografen – vom Hobbyfotografen bis zum Profi – verbanden den roten AGFA-Rhombus mit zuverlässigen Filmen, innovativen Entwicklungen und hochwertiger Bildqualität. Auch wenn die Marke heute nicht mehr dieselbe Rolle spielt wie zu Zeiten der analogen Fotografie, ist AGFA bis heute ein fester Bestandteil der Fotogeschichte. Die Anfänge Die Geschichte von AGFA beginnt im Jahr 1867 in Berlin. Der Firmenname steht für „Aktien-Gesellschaft für Anilin-Fabrikation“. Ursprünglich produzierte das Unternehmen Farbstoffe für die chemische Industrie. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts erkannte AGFA jedoch das Potenzial der…
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Filmtipp: „Blow-Up“ – Ein Klassiker der Filmgeschichte
„Blow-Up“ ist ein Klassiker der Filmgeschichte und ein absolutes Must-See für alle Cineasten. Er basiert auf der Kurzgeschichte „Las Babas del Diablo“ von Julio Cortázar. Er ist ein Meisterwerk des europäischen Kinos, das den Übergang von der 60er Jahre-Ära zur Popkultur widerspiegelt. In diesem Blogbeitrag möchte ich dir „Blow-Up“ näher bringen. Handlung Thomas ist ein erfolgreicher Modefotograf, der sich in London einen Namen gemacht hat. Eines Tages macht er Aufnahmen in einem Park und bemerkt später auf den ausgedruckten Fotos eine Gestalt im Hintergrund, die ihm wie ein Mordopfer erscheint. Er fokussiert, vergrößert und analysiert die Bilder immer wieder, um die Wahrheit zu finden. Schließlich gelingt es ihm, den Tatort…


























