-
„Ragged & Dirty“ – Devon Allman bringt den Blues ins Hier und Jetzt
Devon Allman ist ein Künstler, der den Blues in die Gegenwart trägt und ihm neues Leben einhaucht. Mit seinem Album Ragged & Dirty beweist er, dass Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können. Dabei gelingt es ihm, sich von den Fußstapfen seines berühmten Vaters Gregg Allman zu lösen, ohne die musikalische DNA der Allman Brothers Band zu verleugnen. Devon Allman zeigt, wie man klassische Wurzeln respektvoll ehrt und gleichzeitig einen modernen, eigenständigen Sound schafft. Ein Album voller Emotionen und musikalischer Vielfalt Das Album beeindruckt mit einer Vielfalt an Songs, die emotional und musikalisch begeistern. Schon der Opener „Half the Truth“ reißt mit seinem treibenden Rhythmus und eingängigen Gitarrenriffs mit…
-
Sonny Landreth – Bound By The Blues: Ein Rückblick auf die Wurzeln des Blues aus Louisiana
Sonny Landreth, der Meister der Slide-Gitarre und ein einzigartiger Musiker aus Louisiana, hat mit Bound By The Blues ein Album geschaffen, das nicht nur seine Liebe zum Blues feiert, sondern auch tief in den musikalischen Traditionen seiner Heimat verwurzelt ist. Dieses Werk bietet einen Rückblick auf seine eigene musikalische Reise und gleichzeitig eine Hommage an die Künstler, die ihn inspirierten. Besonders für Vinyl-Liebhaber ist Bound By The Blues eine Gelegenheit, die kraftvolle und emotionale Tiefe von Landreths Musik in ihrer reinsten Form zu erleben. Die Inspiration für Bound By The Blues Die Entstehung von Bound By The Blues wurde von mehreren Faktoren beeinflusst, die Sonny Landreth dazu brachten, zu seinen…
-
Eric Clapton – Slowhand: Ein zeitloser Klassiker
Wenn es ein Album gibt, das Eric Claptons unvergleichliches Talent und seine Liebe zum Blues und Rock perfekt einfängt, dann ist es Slowhand. 1977 veröffentlicht, markiert es einen Meilenstein in seiner Karriere – und vielleicht hast du es schon gehört, ohne zu wissen, wie viel Geschichte in diesen Songs steckt. Lass uns gemeinsam eintauchen! Was bedeutet Slowhand? Der Name allein ist schon besonders. Slowhand war Claptons Spitzname, ein ironischer Verweis auf seinen Stil, die Saiten seiner Gitarre mit einer Leichtigkeit zu spielen, die schlicht beeindruckend ist. Dieses Album ist genauso: kraftvoll, gefühlvoll und doch irgendwie entspannt. Genau das macht es so besonders. Die Songs – Jeder ein Erlebnis Es gibt…
-
Die Rückkehr einer Legende: Peter Green und das Album „In The Skies“
Peter Green – ein Name, der Bluesliebhabern weltweit einen wohligen Schauer über den Rücken laufen lässt. Als Gründer von Fleetwood Mac schuf er unsterbliche Klassiker wie „Albatross“ und „Black Magic Woman“. Doch nach einem kometenhaften Aufstieg zog sich Green in den 1970er Jahren aufgrund psychischer Probleme und intensiver persönlicher Auseinandersetzungen zurück. 1979 kehrte er mit „In The Skies“ zurück – ein Album, das Blues, Spiritualität und persönliche Reflexion miteinander verbindet. Unterstützt von Musikerkollegen wie Snowy White, der für einige Gitarrenparts einsprang, markierte es Greens künstlerische Wiedergeburt. Es zeigt ihn in einer introspektiven Phase seines Lebens – gereift und immer noch zutiefst emotional. Das Album ist geprägt von einer ruhigen und…
-
Gary Moore – Still Got The Blues: Ein Meilenstein des modernen Blues
Manchmal gibt es Alben, die weit mehr als nur Musik sind – sie sind ein Stück Geschichte. Gary Moores Still Got The Blues ist eines dieser Alben. Mit seiner Mischung aus virtuoser Gitarrenarbeit, emotionaler Tiefe und einer Hommage an die Blues-Tradition brachte es das Genre 1990 in den Mainstream und prägte eine ganze Generation von Musikliebhabern. Doch was macht dieses Album so besonders? Begleite mich auf eine Reise durch dieses zeitlose Meisterwerk. Gary Moore war vor der Veröffentlichung dieses Albums vor allem für seinen Hard Rock und Heavy Metal bekannt. Mit seiner Arbeit bei Thin Lizzy und anderen Projekten beeindruckte er durch technische Brillanz und emotionalen Ausdruck. Doch Anfang der…
-
Beth Hart – War in My Mind: Ein musikalisches Tagebuch voller Emotionen
Beth Hart ist eine Künstlerin, deren Musik nicht nur gehört, sondern gefühlt wird. Mit ihrem Album War in My Mind öffnet sie ein weiteres Kapitel ihres bewegten Lebens. Dieses Werk, das 2019 veröffentlicht wurde, ist mehr als eine bloße Sammlung von Songs – es ist ein musikalisches Tagebuch, in dem sie mit ihren Unsicherheiten, Kämpfen und Momenten der Klarheit abrechnet. Die Produktion des Albums schafft eine perfekte Balance zwischen ihrer kraftvollen Präsenz und den fein abgestimmten Arrangements, die ihr genügend Raum geben, ihre Geschichten zu erzählen. Die Vinyl-Version dieses Albums hat aufgrund ihrer emotionalen Tiefe einen festen Platz in meiner Plattensammlung und zählt zu den Schätzen, die ich immer wieder…
-
Blues, Freundschaft und Magie: Aynsley Lister verzaubert Lindewerra
Gestern war es endlich soweit: Aynsley Lister und seine Band brachten Lindewerra zum Beben! Voller Spielfreude und Energie zeigten sich die drei Musiker in absoluter Bestform, und das Publikum dankte es ihnen mit enthusiastischem Applaus. Die Setlist ließ keine Wünsche offen und führte uns Blues-Fans von den Anfängen bis zu den aktuellen Werken. Besonders stark kam dabei „Eyes Wide Open“ rüber, das die Menge richtig in Bewegung versetzte. Selbst seine allererste Komposition, „Soundman,“ war mit dabei – ein Moment, der pure Nostalgie versprühte. Das Set erstreckte sich bis hin zu „Along For The Ride“ aus seinem gleichnamigen aktuellen Album, das den Abend auf beeindruckende Weise abrundete. Ein weiteres Highlight des…
-
Mein Weg zum Blues: Wie Chris Rea mich inspirierte
Musik war schon immer ein Teil meines Lebens, aber meine Leidenschaft für den Blues begann auf eine Weise, die ich damals nicht erwartet hätte. Es muß 1986 gewesen sein, als ich beim Durchstöbern der Radiosender auf ein ausführliches Interview mit einem Künstler namens Chris Rea stieß. Er sprach über sein damals neu erschienenes Album „On the Beach“. Bis dahin hatte ich noch nicht viel von ihm gehört, doch seine Stimme und die Art, wie er über Musik sprach, weckten meine Neugier. „On the Beach“ selbst war nicht direkt ein Blues-Album, sondern eine Mischung aus weichen Rock- und Pop-Elementen, mit einem ganz eigenen melancholischen Sound. Es zog mich sofort in seinen…
-
Andreas Diehlmann Band – Entdeckung eines Blues-Rocks der Extraklasse
Vor kurzem bin ich auf eine Band gestoßen, die mich auf Anhieb begeistert hat: die Andreas Diehlmann Band. Die Formation um den talentierten Gitarristen, Sänger und Songwriter Andreas Diehlmann liefert handgemachten Blues-Rock, der direkt unter die Haut geht. Ihre Musik vereint Einflüsse von klassischen Bluesgrößen wie Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan und Eric Clapton mit einem modernen und frischen Sound. Dabei schaffen sie es, das Beste aus Tradition und Gegenwart zu verbinden. Was mich besonders fasziniert, ist Diehlmanns unverkennbares Gitarrenspiel, das mal gefühlvoll und dann wieder kraftvoll daherkommt. Unterstützt wird er von einer straff eingespielten Rhythmussektion, die für einen druckvollen und authentischen Sound sorgt. Neben der Musikalität überzeugt die Band…























