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Anastigmat-Objektiv
Ein Anastigmat-Objektiv ist ein Objektiv, das so konstruiert wurde, dass der optische Abbildungsfehler Astigmatismus weitgehend oder vollständig korrigiert wird. Gleichzeitig werden auch weitere wichtige Abbildungsfehler wie Bildfeldwölbung, chromatische Aberration und sphärische Aberration reduziert. Dadurch entstehen deutlich schärfere Bilder bis in die Bildecken – ein entscheidender Fortschritt in der Entwicklung der Fotografie. Geschichte Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts litten viele Kameraobjektive unter sichtbaren Abbildungsfehlern. Besonders zum Bildrand hin nahm die Schärfe deutlich ab, gerade bei größeren Bildformaten. Den entscheidenden Durchbruch erzielte der deutsche Optikkonstrukteur Paul Rudolph bei Carl Zeiss. Er entwickelte 1890/1891 das Protar, das als erstes serienmäßig produziertes Anastigmat-Objektiv gilt. Möglich wurde diese Konstruktion unter anderem durch neue Glassorten…
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Charles Chevalier
Charles Chevalier war ein bekannter französischer Optiker des 19. Jahrhunderts, der für seine Arbeit in der Fotografie bekannt ist. Er wurde 1804 in Paris geboren und arbeitete als Optiker und Instrumentenmacher. Chevalier war ein Pionier in der Entwicklung von Fotografie-Objektiven und hatte eine enge Zusammenarbeit mit dem französischen Fotografen Gustave Le Gray. Gemeinsam entwickelten sie Objektive, die aus mehreren Linsenelementen bestand und chromatische Aberrationen und Verzerrungen reduzierte. Chevalier war auch dafür bekannt, dass er viele der Objektive für die frühen Daguerreotypie-Kameras entwarf und baute. Er baute auch Mikroskope und Teleskope, und seine Arbeit wurde in ganz Europa und sogar in den USA geschätzt. Chevalier wurde für seine Arbeit in der…





