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Wie schmutzig war die analoge Fotografie wirklich?
Analoge Fotografie verbinden wir heute gern mit Entschleunigung. Mit dem Einlegen eines Films, dem bewussten Fotografieren und vielleicht sogar mit ein paar Stunden in der Dunkelkammer. Film statt Sensor, Entwickler statt Lightroom – irgendwie wirkt das fast wie ein Gegenentwurf zu unserer digitalen Welt. Nur eines gerät dabei leicht aus dem Blick: Ein Film ist kein besonders romantisches Stück Kunststoff. Damit wir überhaupt ein Negativ belichten können, braucht es eine empfindliche fotografische Emulsion. Es braucht Silberverbindungen, Gelatine und weitere Chemikalien.…


