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Filmtipp: „Blow-Up“ – Wenn ein Foto mehr Fragen stellt als beantwortet
Ein Fotograf macht ein paar Aufnahmen in einem Londoner Park. Eigentlich nichts Besonderes. Doch später, beim Entwickeln und Vergrößern der Negative, entdeckt er etwas, das er während der Aufnahme offenbar nicht gesehen hat. Vielleicht eine Waffe. Vielleicht einen Toten. Vielleicht sogar einen Mord. Oder sieht er in seinen Bildern irgendwann nur noch das, was er darin sehen möchte? Michelangelo Antonionis „Blow-Up“ aus dem Jahr 1966 ist deshalb für mich weit mehr als ein Klassiker der Filmgeschichte. Für Fotografen ist der…


