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Analogfotografie
Die Analogfotografie bezeichnet alle fotografischen Verfahren, bei denen das Bild auf einem lichtempfindlichen Material – meist fotografischem Film – aufgezeichnet und anschließend durch einen chemischen Entwicklungsprozess sichtbar gemacht wird. Im Gegensatz zur Digitalfotografie erfolgt die Speicherung nicht elektronisch auf einem Bildsensor, sondern als latentes Bild in einer lichtempfindlichen Emulsion aus Silberhalogeniden. Erst durch die Entwicklung entsteht daraus ein dauerhaftes Negativ oder Positiv. Obwohl der Begriff „Analogfotografie“ heute allgemein verwendet wird, entstand er erst mit dem Siegeszug der Digitalfotografie zur besseren…
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Anastigmat-Objektiv
Ein Anastigmat-Objektiv ist ein Objektiv, das so konstruiert wurde, dass der optische Abbildungsfehler Astigmatismus weitgehend oder vollständig korrigiert wird. Gleichzeitig werden auch weitere wichtige Abbildungsfehler wie Bildfeldwölbung, chromatische Aberration und sphärische Aberration reduziert. Dadurch entstehen deutlich schärfere Bilder bis in die Bildecken – ein entscheidender Fortschritt in der Entwicklung der Fotografie. Geschichte Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts litten viele Kameraobjektive unter sichtbaren Abbildungsfehlern. Besonders zum Bildrand hin nahm die Schärfe deutlich ab, gerade bei größeren Bildformaten. Den entscheidenden Durchbruch…





