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Rodney Lewis Smith, Mode- und Porträtfotografie mit eleganten Schwarzweißbildern, perfekter Komposition und surrealem Humor
Rodney Lewis Smith (*24. Dezember 1947 in New York City; † 5. Dezember 2016) war ein US-amerikanischer Mode-, Porträt- und Fine-Art-Fotograf. Mit seinen sorgfältig komponierten Schwarzweißfotografien entwickelte er einen unverwechselbaren Stil, der klassische Eleganz, surrealen Humor und präzise Bildgestaltung miteinander verband. Seine Fotografien wirken oft zeitlos und erinnern in ihrer Atmosphäre an die Werke des Malers René Magritte. Leben Rodney Smith studierte zunächst Englische Literatur und Religionswissenschaft an der University of Virginia. Anschließend absolvierte er ein Masterstudium der Theologie an der Yale University. Während dieser Zeit belegte er Fotografie bei Walker Evans, dessen Einfluss auf seine spätere Arbeitsweise deutlich erkennbar ist. Die Verbindung aus philosophischem Denken und fotografischer Präzision prägte…
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RAW-Fotografie – Warum das digitale Negativ auch heute noch begeistert
Wer sich intensiver mit Fotografie beschäftigt, stößt früher oder später auf den Begriff RAW. Viele Fotografen schwören darauf, andere fotografieren ausschließlich in JPEG. Doch was steckt eigentlich hinter dem RAW-Format, und lohnt sich die Nutzung auch heute noch? Was ist eine RAW-Datei? Eine RAW-Datei enthält die Bilddaten nahezu unverändert so, wie sie vom Sensor der Kamera erfasst wurden. Im Gegensatz zu JPEG-Dateien werden diese Daten nicht oder nur minimal verarbeitet. Deshalb wird RAW häufig als das digitale Negativ bezeichnet. Ähnlich wie ein Negativ in der analogen Fotografie dient die RAW-Datei als Ausgangspunkt für die spätere Entwicklung des Bildes am Computer. Erst in der Bildbearbeitung werden Weißabgleich, Kontrast, Farben und Schärfe…
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Die Faszination von Lost Places – Warum Fotografen den Verfall suchen
Verlassene Fabriken, leerstehende Wohnhäuser oder ehemalige Sanatorien üben auf viele Menschen eine besondere Anziehungskraft aus. Während die einen darin lediglich Ruinen oder Schandflecken sehen, entdecken Fotografen oft etwas ganz anderes: Geschichten, die langsam verblassen, und Motive voller Charakter. Die Fotografie solcher Orte wird als Urban Exploration, kurz Urbex, bezeichnet. Dabei geht es nicht nur um spektakuläre Bilder, sondern auch um das Entdecken und Dokumentieren einer Welt, die von der Zeit nahezu vergessen wurde. Die Ästhetik des Verfalls Lost Places besitzen eine Atmosphäre, die sich kaum künstlich erzeugen lässt. Abblätternde Farbe, rostige Maschinen, zerbrochene Fenster oder von Pflanzen überwucherte Räume erzählen von vergangenen Zeiten. Die Natur beginnt langsam, sich das zurückzuholen,…
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Zoner Studio Sommer-Update 2026: Mehr Effizienz für Fotografen
Mit dem aktuellen Sommer-Update hat Zoner Studio einige interessante Neuerungen veröffentlicht, die sich vor allem an Fotografen richten, die regelmäßig größere Bildserien bearbeiten. Statt spektakulärer Einzelfunktionen konzentriert sich das Update auf die Optimierung des täglichen Workflows – von der Bildverwaltung bis zur fertigen Aufnahme. Fotos intelligent zusammenfügen Eine der wichtigsten Neuerungen ist die deutlich erweiterte Funktion zum Zusammenfügen von Fotos. Dabei unterstützt Zoner Studio jetzt mehrere Techniken direkt innerhalb der Software: Focus Stacking Besonders Makro- und Produktfotografen kennen das Problem der geringen Schärfentiefe. Mit dem neuen Focus Stacking lassen sich mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Fokuspunkten automatisch zu einem durchgehend scharfen Bild kombinieren. Damit entfällt häufig der Umweg über zusätzliche Spezialsoftware.…
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Eine Fotografie ist wie eine Einladung
Es gibt Bücher, die lese ich wegen ihrer Texte. Und es gibt Bildbände, in denen ich mich stundenlang verlieren kann, ohne ein einziges Wort zu lesen. Wenn ich ein Foto betrachte, beginnt in meinem Kopf oft eine eigene Geschichte. Ich frage mich, was vor diesem Moment passiert ist. Welche Gedanken die fotografierte Person hatte. Ob der Fotograf lange auf diesen Augenblick gewartet hat oder ob er ihm zufällig begegnet ist. Die Antworten darauf kenne ich meist nicht – und genau das macht für mich den Reiz aus. Ein gutes Foto muss nicht alles erklären. Es darf Fragen offenlassen. Es darf Raum für Interpretationen schaffen und unterschiedliche Erinnerungen oder Gefühle beim…
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© Ich zuerst, dann das Motiv? – Warum Wasserzeichen Fotos selten besser machen
Wer heute durch soziale Netzwerke, Fotoplattformen oder private Webseiten stöbert, begegnet ihnen immer wieder: Fotos mit einem großen ©-Zeichen, dem Namen des Fotografen oder sogar einem auffälligen Logo mitten im Bild. Manchmal dezent in einer Ecke platziert, manchmal so dominant, dass man sich fragt, ob man das Foto oder die Signatur betrachten soll. Die Begründung ist meist dieselbe: Schutz vor Bilderdiebstahl. Doch schützt ein sichtbares Wasserzeichen tatsächlich ein Foto? Und welchen Preis zahlt das Bild dafür? Das Bild sollte im Mittelpunkt stehen Als Fotograf investieren wir viel Zeit in unsere Bilder. Wir suchen den richtigen Standort, warten auf das passende Licht, wählen den Bildausschnitt und achten auf Linien, Farben und…
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Robben Ford – Bringing It Back Home (Vinyl): Eine Platte zwischen Blues, Anspruch und der Kunst des Suchens
Es gibt Platten, die stellt man sich einfach ins Regal. Ein Klick, eine Bestellung, ein paar Tage später liegt sie auf dem Plattenteller. Und dann gibt es diese anderen Platten. Die, die man sucht. Bringing It Back Home von Robben Ford gehört für mich genau in diese Kategorie. Ich besitze sie noch nicht. Nicht, weil ich sie nicht möchte – ganz im Gegenteil. Sie steht ziemlich weit oben auf meiner Suchliste. Aber wie so oft im Vinylbereich entscheiden nicht nur Wunsch und Geduld, sondern vor allem Verfügbarkeit und Preis. Und genau da wird es bei diesem Album schwierig. Ein Album, das mehr ist als nur Blues Das Album erschien 2013…
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Robert Cray – Twenty: Ein Blues-Album, das nicht beeindrucken muss, um zu bleiben
Es gibt Alben, die wollen beeindrucken. Und es gibt Alben, die brauchen das nicht. Twenty von Robert Cray gehört ganz klar zur zweiten Kategorie. Wer hier ein Feuerwerk an Gitarrensoli oder spektakulären Blues-Ausbrüchen erwartet, wird vielleicht beim ersten Hören irritiert sein. Doch genau darin liegt die Stärke dieses Albums: Twenty ist ein Werk der Reife, getragen von einem Künstler, der längst nichts mehr beweisen muss. Ein Album, das sich Zeit lässt Robert Cray steht seit Jahrzehnten für eine ganz eigene Interpretation des Blues. Seine Musik bewegt sich zwischen Blues, Soul und R&B – stets mit einer bemerkenswerten Eleganz und Klarheit. Auch auf Twenty bleibt er diesem Ansatz treu. Die Songs…
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Analog gedacht, digital gemacht – aber wozu?
Ein Konzept zwischen zwei Welten Die Idee klingt zunächst fast wie ein Widerspruch: Eine analoge Kamera, bestückt mit einem „Film“, der in Wirklichkeit ein digitaler Sensor ist. Kein Display, keine Menüs, keine unmittelbare Kontrolle des Ergebnisses – und dennoch entstehen am Ende digitale Dateien. Das Kickstarter-Projekt „I’m Back Roll APS-C“ greift genau diesen Zwischenraum auf. Es verspricht, klassische 35mm-Kameras in eine Art Hybrid zu verwandeln: fotografieren wie früher, aber ohne Film. Keine Entwicklung, kein Warten – und trotzdem ein bewusst reduzierter Aufnahmeprozess. Doch je länger man darüber nachdenkt, desto grundlegender wird die Frage: Was genau versuchen wir hier eigentlich zu bewahren? Die Technik? Das Gefühl? Oder nur die Idee von…
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Der Mond ist nicht grau – wir haben ihn nur so gesehen
Wer sich in den letzten Wochen mit Bildern rund um die Artemis-2-Mission beschäftigt hat, dürfte sich vielleicht gewundert haben: Der Mond wirkt auf einmal nicht mehr nur grau. Stattdessen tauchen bräunliche, bläuliche oder sogar leicht grünliche Nuancen auf. Hat sich der Mond verändert? Nein. Aber unser Blick auf ihn hat sich verändert – und genau das macht dieses Thema so interessant. Grau ist keine Eigenschaft, sondern ein Eindruck Über viele Jahrzehnte hinweg hat sich ein sehr klares Bild eingeprägt: Der Mond ist grau. Eine staubige, nahezu farblose Oberfläche, reduziert auf Licht und Schatten. Dieser Eindruck entsteht jedoch weniger durch die tatsächliche Beschaffenheit des Mondes als durch die Art, wie wir…





























