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APS-C-Sensor
Ein APS-C-Sensor ist ein digitaler Bildsensor, dessen Fläche kleiner als das Kleinbild- beziehungsweise Vollformat von 36 × 24 Millimetern ist. Er wird vor allem in spiegellosen Systemkameras und digitalen Spiegelreflexkameras eingesetzt. APS-C bietet einen guten Mittelweg zwischen Bildqualität, Kameragröße, Gewicht und Kosten. Herkunft der Bezeichnung APS-C Die Bezeichnung geht auf das analoge Advanced Photo System, kurz APS, zurück, das 1996 eingeführt wurde. Dieses Filmsystem erlaubte verschiedene Aufnahmeformate. Das „C“ stand für „Classic“ und bezeichnete ein Bildformat mit einem Seitenverhältnis von 3:2. Heutige APS-C-Sensoren entsprechen diesem Filmformat nur ungefähr. Ihre genaue Größe ist nicht einheitlich festgelegt und unterscheidet sich je nach Hersteller und Kameramodell. Bei Nikon, Sony und Fujifilm liegen typische…
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Henri Le Secq – Pionier der französischen Architekturfotografie
Henri Jean-Louis Le Secq des Tournelles zählt zu den bedeutenden Pionieren der französischen Fotografie des 19. Jahrhunderts. Bekannt wurde er vor allem durch seine Aufnahmen gotischer Kathedralen, historischer Bauwerke und des alten Paris. Dabei verstand er die Kamera nicht nur als Mittel zur sachlichen Dokumentation. Seine Bilder verbinden Genauigkeit mit einer bewussten Gestaltung und einer oft beinahe stillen, nachdenklichen Atmosphäre. Vom Künstler zum Fotografen Henri Le Secq des Tournelles wurde 1818 in Paris geboren und starb dort 1882. Zunächst beschäftigte er sich mit Bildhauerei und Malerei. Er studierte in mehreren Pariser Ateliers, darunter bei dem Maler Paul Delaroche. Dieser künstlerische Hintergrund prägte später auch seine fotografische Arbeit. Le Secq betrachtete…
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Die Renaissance der Jazz- und Blues-Neuauflagen – Warum sich Reissues heute mehr denn je lohnen
Wer in den letzten Jahren regelmäßig in Plattenläden oder Online-Shops nach neuen Schallplatten gesucht hat, dem wird ein Trend kaum entgangen sein: Jazz- und Blues-Klassiker erscheinen in großer Zahl als hochwertige Neuauflagen. Was früher oft als einfache Wiederveröffentlichung galt, ist heute häufig ein aufwendig produziertes Reissue mit audiophilem Anspruch. Doch warum investieren Plattenfirmen so viel Aufwand in Alben, die teilweise bereits vor 50 oder 60 Jahren erschienen sind? Und lohnt sich der Kauf überhaupt? Mehr als nur eine Neuauflage Moderne Reissues unterscheiden sich deutlich von den oft lieblos produzierten Wiederveröffentlichungen vergangener Jahrzehnte. Viele aktuelle Editionen entstehen direkt anhand der originalen Masterbänder. Renommierte Toningenieure wie Kevin Gray, Bernie Grundman oder Ryan…
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Warum klingen manche Neuauflagen schlechter als das Original?
Wer Schallplatten sammelt, kennt die Situation: Man freut sich auf die frisch veröffentlichte Neuauflage eines Lieblingsalbums, legt sie voller Erwartung auf den Plattenspieler – und stellt fest, dass sie nicht so lebendig, dynamisch oder räumlich klingt wie eine ältere Pressung. Dabei ist die Platte neu, sauber gefertigt und oft sogar deutlich teurer als das Original. Doch woran liegt das? Sind alte Pressungen grundsätzlich besser oder steckt mehr dahinter? Nicht jede Neuauflage entsteht vom Original-Masterband Der wichtigste Faktor ist das verwendete Ausgangsmaterial. Idealerweise wird eine Schallplatte direkt vom originalen analogen Masterband geschnitten. Genau das ist jedoch längst nicht immer möglich. Manche Masterbänder sind beschädigt, verloren gegangen oder befinden sich in Archiven,…
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Das Comeback der AAA-Pressungen – Mythos oder hörbarer Unterschied?
n den vergangenen Jahren ist ein Begriff immer häufiger auf den Hüllen neuer Schallplatten zu finden oder wird von Labels und Sammlern besonders hervorgehoben: AAA. Gemeint sind vollständig analoge Produktionen – von der Originalaufnahme über das Mastering bis hin zum Schneiden der Lackfolie. Für viele Vinyl-Liebhaber gilt das als Königsdisziplin. Doch rechtfertigt das den oft deutlich höheren Preis? Und hört man den Unterschied tatsächlich? Was bedeutet AAA? Die Buchstaben stammen aus dem sogenannten SPARS-Code, der ursprünglich für CDs entwickelt wurde und beschreibt, ob die einzelnen Produktionsschritte analog oder digital erfolgen. Bei einer AAA-Pressung bleibt das Audiosignal während des gesamten Produktionsprozesses im analogen Bereich. Es findet keine Digitalisierung statt. Warum erlebt…
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Warum kleine Plattenläden wichtiger sind denn je
Wer heute Schallplatten kaufen möchte, hat unzählige Möglichkeiten. Große Onlinehändler, spezialisierte Vinyl-Shops und Marktplätze bieten nahezu jedes Album per Mausklick an. Trotzdem erleben kleine, unabhängige Plattenläden seit einigen Jahren eine Renaissance. Für viele Musikliebhaber sind sie weit mehr als nur ein Geschäft – sie sind Treffpunkt, Entdeckungsort und kultureller Mittelpunkt. Gerade in einer Zeit, in der Musik immer digitaler und anonymer wird, gewinnen diese kleinen Läden wieder an Bedeutung. Mehr als nur ein Geschäft Ein guter Plattenladen verkauft nicht einfach nur Schallplatten. Er erzählt Geschichten. Die Inhaber kennen ihre Kunden oft persönlich, wissen, welche Musik sie mögen, und geben Empfehlungen, die kein Algorithmus liefern kann. Häufig landet genau deshalb eine…
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Warum kosten Schallplatten heute 40 Euro? – Hintergründe zu Preisen, Qualität und Produktion
Wer in den letzten Monaten eine neue Schallplatte gekauft hat, wird es bemerkt haben: Preise zwischen 35 und 45 Euro sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Besonders bei Doppelalben oder hochwertigen Sondereditionen werden sogar 50 Euro und mehr verlangt. Viele Musikliebhaber fragen sich deshalb, ob diese Entwicklung noch gerechtfertigt ist. Die Antwort ist nicht ganz einfach. Tatsächlich haben sich in den vergangenen Jahren viele Faktoren verändert, die den Preis einer Schallplatte beeinflussen. Gleichzeitig erlebt Vinyl nach wie vor einen Boom, der die Produktionskapazitäten vieler Presswerke an ihre Grenzen bringt. Der Vinyl-Boom hält an Noch vor etwa zehn Jahren galt die Schallplatte als Nischenprodukt. Heute veröffentlichen nahezu alle Künstler ihre Alben wieder…
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Alfred Eisenstaedt, einer der bedeutendsten Fotojournalisten des 20. Jahrhunderts
Alfred Eisenstaedt (*6. Dezember 1898 in Dirschau, Westpreußen; †24. August 1995 in Oak Bluffs, Massachusetts, USA) war einer der bedeutendsten Fotojournalisten des 20. Jahrhunderts. Mit seinen lebendigen Reportagen und einfühlsamen Porträts prägte er den modernen Bildjournalismus entscheidend. Besonders bekannt wurde er als Fotograf des US-Magazins Life, für das er über Jahrzehnte arbeitete und mehr als 2.500 Bildreportagen sowie über 90 Titelbilder veröffentlichte. Vom Hobbyfotografen zum Weltreporter Eisenstaedt erhielt bereits als Jugendlicher seine erste Kamera und entwickelte früh eine Leidenschaft für die Fotografie. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete er zunächst im Handel, fotografierte jedoch in seiner Freizeit. Ende der 1920er-Jahre gelang ihm der Durchbruch als Pressefotograf in Deutschland. 1935 emigrierte der…
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Gustave Le Gray, seine ikonischen Landschafts- und Meeresaufnahmen gelten als Meisterwerke der Fotogeschichte
Jean-Baptiste Gustave Le Gray (*30. August 1820 in Villiers-le-Bel, Frankreich; †30. Juli 1884 in Kairo, Ägypten) gilt als einer der bedeutendsten Pioniere der Fotografie des 19. Jahrhunderts. Der französische Fotograf, Maler und Erfinder verband technisches Können mit künstlerischem Anspruch und prägte die Entwicklung der Fotografie nachhaltig. Seine Landschafts-, Architektur- und insbesondere seine berühmten Meeresaufnahmen gehören zu den bedeutendsten Werken der Frühgeschichte der Fotografie. Leben und Werdegang Le Gray absolvierte zunächst eine Ausbildung als Maler im Atelier des Historienmalers Paul Delaroche. Bereits in den 1840er-Jahren begann er sich intensiv mit der damals noch jungen Fotografie zu beschäftigen. Während viele Zeitgenossen die Fotografie vor allem als technisches Verfahren betrachteten, erkannte Le Gray…
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Auguste Salzmann, einer der bedeutendsten Vertretern der frühen Dokumentarfotografie
Auguste Salzmann (*14. April 1824 in Ribeauvillé, Elsass; † 24. Februar 1872 in Paris) war ein französischer Maler, Archäologe und Fotograf. Er gilt als einer der bedeutendsten Pioniere der archäologischen Fotografie und gehörte zu den ersten, die das damals noch junge Medium gezielt zur wissenschaftlichen Dokumentation historischer Bauwerke und Ausgrabungsstätten einsetzten. Seine Fotografien aus Jerusalem zählen heute zu den wichtigsten Zeugnissen der frühen Fotografie des 19. Jahrhunderts. Frühes Leben Salzmann entstammte einer wohlhabenden elsässischen Unternehmerfamilie. Ursprünglich widmete er sich der Malerei und stellte bereits in jungen Jahren Landschaften und orientalisch inspirierte Motive aus. Reisen nach Algerien und Ägypten weckten sein Interesse an Archäologie und den Kulturen des Nahen Ostens. Während…



























