{"id":4346,"date":"2026-07-10T16:45:41","date_gmt":"2026-07-10T14:45:41","guid":{"rendered":"https:\/\/juergenpubanz.de\/?post_type=encyclopedia&#038;p=4346"},"modified":"2026-08-18T11:44:10","modified_gmt":"2026-08-18T09:44:10","slug":"agfacolor","status":"publish","type":"encyclopedia","link":"https:\/\/juergenpubanz.de\/en\/enzyklopaedie\/agfacolor\/","title":{"rendered":"Agfacolor"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Agfacolor<\/strong> ist die Bezeichnung f&uuml;r eine Reihe historischer Farbfilme und Farbfilmverfahren der deutschen Firma <strong><a href=\"https:\/\/juergenpubanz.de\/en\/enzyklopaedie\/agfa\/\" target=\"_self\" title=\"AGFA geh&ouml;rt zu den traditionsreichsten Namen der Fotografiegeschichte. &Uuml;ber viele Jahrzehnte war das Unternehmen einer der bedeutendsten Hersteller von Filmen, Fotopapieren, Kameras und Labortechnik. Generationen von Fotografen &ndash; vom Hobbyfotografen bis zum Profi &ndash; verbanden den roten AGFA-Rhombus mit zuverl&auml;ssigen Filmen, innovativen Entwicklungen und hochwertiger Bildqualit&auml;t. Auch wenn die Marke heute nicht mehr dieselbe Rolle spielt wie zu Zeiten der analogen Fotografie, ist AGFA bis heute ein fester Bestandteil der Fotogeschichte. Die Anf&auml;nge Die Geschichte von AGFA beginnt im Jahr 1867 in Berlin. Der Firmenname steht f&uuml;r &bdquo;Aktien-Gesellschaft f&uuml;r Anilin-Fabrikation&ldquo;. Urspr&uuml;nglich produzierte das Unternehmen Farbstoffe f&uuml;r die chemische Industrie. Bereits Ende&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Agfa<\/a><\/strong>, die die Entwicklung der Farbphotographie ma&szlig;geblich gepr&auml;gt haben. Insbesondere <strong>Agfacolor Neu<\/strong> aus dem Jahr 1936 gilt als Meilenstein der Fototechnik, da erstmals ein moderner Mehrschichten-Farbfilm mit bereits im Film eingelagerten Farbkupplern eingesetzt wurde &ndash; ein Prinzip, das die Grundlage nahezu aller sp&auml;teren Farbnegativfilme bildete.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Anf&auml;nge<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Geschichte von Agfacolor begann Anfang der 1930er Jahre. Zun&auml;chst brachte <a href=\"https:\/\/juergenpubanz.de\/en\/enzyklopaedie\/agfa\/\" target=\"_self\" title=\"AGFA geh&ouml;rt zu den traditionsreichsten Namen der Fotografiegeschichte. &Uuml;ber viele Jahrzehnte war das Unternehmen einer der bedeutendsten Hersteller von Filmen, Fotopapieren, Kameras und Labortechnik. Generationen von Fotografen &ndash; vom Hobbyfotografen bis zum Profi &ndash; verbanden den roten AGFA-Rhombus mit zuverl&auml;ssigen Filmen, innovativen Entwicklungen und hochwertiger Bildqualit&auml;t. Auch wenn die Marke heute nicht mehr dieselbe Rolle spielt wie zu Zeiten der analogen Fotografie, ist AGFA bis heute ein fester Bestandteil der Fotogeschichte. Die Anf&auml;nge Die Geschichte von AGFA beginnt im Jahr 1867 in Berlin. Der Firmenname steht f&uuml;r &bdquo;Aktien-Gesellschaft f&uuml;r Anilin-Fabrikation&ldquo;. Urspr&uuml;nglich produzierte das Unternehmen Farbstoffe f&uuml;r die chemische Industrie. Bereits Ende&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Agfa<\/a> Rasterfilme f&uuml;r Farbaufnahmen auf den Markt, die jedoch technisch aufwendig waren und nur begrenzte <a href=\"https:\/\/juergenpubanz.de\/en\/enzyklopaedie\/bildqualitaet\/\" target=\"_self\" title=\"Die Bildqualit&auml;t in der Fotografie h&auml;ngt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Aufl&ouml;sung der Kamera, die Gr&ouml;&szlig;e des Bildsensors, die Qualit&auml;t der verwendeten Objektive, die Belichtungseinstellungen, die Sch&auml;rfe und Farbgenauigkeit sowie die Post-Processing-Techniken. Eine h&ouml;here Aufl&ouml;sung bedeutet im Allgemeinen eine h&ouml;here Detailgenauigkeit, was f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Drucke oder Ausschnittvergr&ouml;&szlig;erungen wichtig sein kann. Ein gr&ouml;&szlig;erer Bildsensor bietet in der Regel eine bessere Leistung bei schlechten Lichtverh&auml;ltnissen und eine geringere Bildrauschen. Hochwertige Objektive k&ouml;nnen die Sch&auml;rfe und Farbgenauigkeit verbessern und eine bessere Tiefensch&auml;rfe bieten. Die richtigen Belichtungseinstellungen sind entscheidend, um das Bild korrekt zu belichten, ohne zu dunkel oder zu hell zu sein. Ein&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Bildqualit&auml;t<\/a> boten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den entscheidenden Durchbruch erreichte <a href=\"https:\/\/juergenpubanz.de\/en\/enzyklopaedie\/agfa\/\" target=\"_self\" title=\"AGFA geh&ouml;rt zu den traditionsreichsten Namen der Fotografiegeschichte. &Uuml;ber viele Jahrzehnte war das Unternehmen einer der bedeutendsten Hersteller von Filmen, Fotopapieren, Kameras und Labortechnik. Generationen von Fotografen &ndash; vom Hobbyfotografen bis zum Profi &ndash; verbanden den roten AGFA-Rhombus mit zuverl&auml;ssigen Filmen, innovativen Entwicklungen und hochwertiger Bildqualit&auml;t. Auch wenn die Marke heute nicht mehr dieselbe Rolle spielt wie zu Zeiten der analogen Fotografie, ist AGFA bis heute ein fester Bestandteil der Fotogeschichte. Die Anf&auml;nge Die Geschichte von AGFA beginnt im Jahr 1867 in Berlin. Der Firmenname steht f&uuml;r &bdquo;Aktien-Gesellschaft f&uuml;r Anilin-Fabrikation&ldquo;. Urspr&uuml;nglich produzierte das Unternehmen Farbstoffe f&uuml;r die chemische Industrie. Bereits Ende&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Agfa<\/a> 1936 mit <strong>Agfacolor Neu<\/strong>. Im Gegensatz zu den damaligen Kodachrome-Filmen befanden sich die Farbkuppler bereits in den einzelnen Emulsionsschichten des Films. Dadurch wurde die Entwicklung deutlich einfacher und wirtschaftlicher. Dieses technische Prinzip setzte sich langfristig weltweit durch.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das technische Prinzip<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Agfacolor-Film besteht aus drei &uuml;bereinanderliegenden lichtempfindlichen Schichten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>obere Schicht f&uuml;r blaues Licht<\/li>\n\n\n\n<li>mittlere Schicht f&uuml;r gr&uuml;nes Licht<\/li>\n\n\n\n<li>untere Schicht f&uuml;r rotes Licht<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W&auml;hrend der Entwicklung entstehen aus den in den Schichten eingebetteten Farbkupplern die drei Grundfarben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gelb<\/li>\n\n\n\n<li>Magenta<\/li>\n\n\n\n<li>Cyan<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese bilden zusammen das vollst&auml;ndige Farbbild.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Verfahren vereinfachte die Entwicklung erheblich und machte Farbfilme f&uuml;r Fotografen und Labore deutlich praktikabler als fr&uuml;here Verfahren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Agfacolor in der Fotografie<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F&uuml;r Fotografen bedeutete Agfacolor einen gro&szlig;en Schritt hin zur alltagstauglichen Farbfotografie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Typische Einsatzgebiete waren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Farbdias<\/li>\n\n\n\n<li>Farbnegative<\/li>\n\n\n\n<li>Amateurfotografie<\/li>\n\n\n\n<li>Reisefotografie<\/li>\n\n\n\n<li>Familienaufnahmen<\/li>\n\n\n\n<li>Werbefotografie<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders gesch&auml;tzt wurden die nat&uuml;rlichen Farbt&ouml;ne sowie die angenehme Wiedergabe von Hautfarben und Landschaften.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Agfacolor im Kino<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht nur die Fotografie profitierte von Agfacolor. Auch die Filmindustrie setzte fr&uuml;h auf das Verfahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab Ende der 1930er Jahre entstand mit <strong>Agfacolor Negativ\/Positiv<\/strong> eines der ersten modernen Farbfilmverfahren f&uuml;r Kinofilme. Im Gegensatz zu den damals verbreiteten, technisch sehr aufwendigen Technicolor-Verfahren konnten Farbkopien wesentlich einfacher hergestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den bekanntesten Spielfilmen geh&ouml;ren unter anderem:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Frauen sind doch bessere Diplomaten<\/em> (1941)<\/li>\n\n\n\n<li><em>Die goldene Stadt<\/em> (1942)<\/li>\n\n\n\n<li><em>M&uuml;nchhausen<\/em> (1943)<\/li>\n\n\n\n<li><em>Kolberg<\/em> (1945)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Verfahren sowohl in Westdeutschland als auch in der DDR weiterentwickelt und fand auch international Verwendung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nachkriegszeit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach 1945 wurde die <a href=\"https:\/\/juergenpubanz.de\/en\/enzyklopaedie\/agfa\/\" target=\"_self\" title=\"AGFA geh&ouml;rt zu den traditionsreichsten Namen der Fotografiegeschichte. &Uuml;ber viele Jahrzehnte war das Unternehmen einer der bedeutendsten Hersteller von Filmen, Fotopapieren, Kameras und Labortechnik. 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Bereits Ende&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Agfa<\/a>-Filmproduktion aufgeteilt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>In <strong>Leverkusen<\/strong> entwickelte <a href=\"https:\/\/juergenpubanz.de\/en\/enzyklopaedie\/agfa\/\" target=\"_self\" title=\"AGFA geh&ouml;rt zu den traditionsreichsten Namen der Fotografiegeschichte. &Uuml;ber viele Jahrzehnte war das Unternehmen einer der bedeutendsten Hersteller von Filmen, Fotopapieren, Kameras und Labortechnik. Generationen von Fotografen &ndash; vom Hobbyfotografen bis zum Profi &ndash; verbanden den roten AGFA-Rhombus mit zuverl&auml;ssigen Filmen, innovativen Entwicklungen und hochwertiger Bildqualit&auml;t. Auch wenn die Marke heute nicht mehr dieselbe Rolle spielt wie zu Zeiten der analogen Fotografie, ist AGFA bis heute ein fester Bestandteil der Fotogeschichte. Die Anf&auml;nge Die Geschichte von AGFA beginnt im Jahr 1867 in Berlin. Der Firmenname steht f&uuml;r &bdquo;Aktien-Gesellschaft f&uuml;r Anilin-Fabrikation&ldquo;. Urspr&uuml;nglich produzierte das Unternehmen Farbstoffe f&uuml;r die chemische Industrie. Bereits Ende&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Agfa<\/a> seine Farbfilme innerhalb der sp&auml;teren <a href=\"https:\/\/juergenpubanz.de\/en\/enzyklopaedie\/agfa\/\" target=\"_self\" title=\"AGFA geh&ouml;rt zu den traditionsreichsten Namen der Fotografiegeschichte. &Uuml;ber viele Jahrzehnte war das Unternehmen einer der bedeutendsten Hersteller von Filmen, Fotopapieren, Kameras und Labortechnik. Generationen von Fotografen &ndash; vom Hobbyfotografen bis zum Profi &ndash; verbanden den roten AGFA-Rhombus mit zuverl&auml;ssigen Filmen, innovativen Entwicklungen und hochwertiger Bildqualit&auml;t. Auch wenn die Marke heute nicht mehr dieselbe Rolle spielt wie zu Zeiten der analogen Fotografie, ist AGFA bis heute ein fester Bestandteil der Fotogeschichte. Die Anf&auml;nge Die Geschichte von AGFA beginnt im Jahr 1867 in Berlin. Der Firmenname steht f&uuml;r &bdquo;Aktien-Gesellschaft f&uuml;r Anilin-Fabrikation&ldquo;. Urspr&uuml;nglich produzierte das Unternehmen Farbstoffe f&uuml;r die chemische Industrie. Bereits Ende&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Agfa<\/a>-Gevaert-Gruppe weiter.<\/li>\n\n\n\n<li>Das Werk <strong>Wolfen<\/strong> lag in der DDR und produzierte zun&auml;chst weiterhin unter dem Namen Agfacolor. Ab 1964 wurden die Filme dort unter der Marke <strong>ORWO (Original Wolfen)<\/strong> angeboten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beide Entwicklungen basierten zun&auml;chst auf derselben technischen Grundlage, entwickelten sich jedoch im Laufe der Jahre unabh&auml;ngig voneinander weiter.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der typische Agfacolor-Look<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Fotografen und Filmschaffende sprechen bis heute vom sogenannten <strong>Agfacolor-Look<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Charakteristisch sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>warme, nat&uuml;rliche Farben<\/li>\n\n\n\n<li>weiche &Uuml;berg&auml;nge<\/li>\n\n\n\n<li>angenehme Hautt&ouml;ne<\/li>\n\n\n\n<li>harmonische Gr&uuml;n- und Blaut&ouml;ne<\/li>\n\n\n\n<li>eine insgesamt eher dezente Farbwiedergabe<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade bei historischen Farbaufnahmen l&auml;sst sich dieser Bildstil h&auml;ufig erkennen und unterscheidet sich sichtbar von der kr&auml;ftigeren Farbwiedergabe fr&uuml;her Kodak-Filme.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bedeutung f&uuml;r die Fotografie<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die eigentliche Bedeutung von Agfacolor liegt weniger in den einzelnen Filmtypen als in der technischen Innovation. Das von <a href=\"https:\/\/juergenpubanz.de\/en\/enzyklopaedie\/agfa\/\" target=\"_self\" title=\"AGFA geh&ouml;rt zu den traditionsreichsten Namen der Fotografiegeschichte. &Uuml;ber viele Jahrzehnte war das Unternehmen einer der bedeutendsten Hersteller von Filmen, Fotopapieren, Kameras und Labortechnik. Generationen von Fotografen &ndash; vom Hobbyfotografen bis zum Profi &ndash; verbanden den roten AGFA-Rhombus mit zuverl&auml;ssigen Filmen, innovativen Entwicklungen und hochwertiger Bildqualit&auml;t. Auch wenn die Marke heute nicht mehr dieselbe Rolle spielt wie zu Zeiten der analogen Fotografie, ist AGFA bis heute ein fester Bestandteil der Fotogeschichte. Die Anf&auml;nge Die Geschichte von AGFA beginnt im Jahr 1867 in Berlin. Der Firmenname steht f&uuml;r &bdquo;Aktien-Gesellschaft f&uuml;r Anilin-Fabrikation&ldquo;. Urspr&uuml;nglich produzierte das Unternehmen Farbstoffe f&uuml;r die chemische Industrie. Bereits Ende&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Agfa<\/a> entwickelte Mehrschichtenverfahren mit integrierten Farbkupplern wurde zum Vorbild moderner Farbfilme und beeinflusste die Entwicklung der Farbphotographie &uuml;ber Jahrzehnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn Agfacolor heute nicht mehr produziert wird, besitzt der Name einen festen Platz in der Geschichte der analogen Fotografie. Viele Sammler, Analogfotografen und Filmhistoriker verbinden mit Agfacolor bis heute einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur modernen Farbfotografie.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:60px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Agfacolor ist die Bezeichnung f\u00fcr eine Reihe historischer Farbfilme und Farbfilmverfahren der deutschen Firma Agfa, die die Entwicklung der Farbphotographie ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gt haben. Insbesondere Agfacolor Neu aus dem Jahr 1936 gilt als Meilenstein der Fototechnik, da erstmals ein moderner Mehrschichten-Farbfilm mit bereits im Film eingelagerten Farbkupplern eingesetzt wurde \u2013 ein Prinzip, das die Grundlage nahezu aller sp\u00e4teren Farbnegativfilme bildete. Die Anf\u00e4nge Die Geschichte von Agfacolor begann Anfang der 1930er Jahre. Zun\u00e4chst brachte Agfa Rasterfilme f\u00fcr Farbaufnahmen auf den Markt, die jedoch technisch aufwendig waren und nur begrenzte Bildqualit\u00e4t boten. Den entscheidenden Durchbruch erreichte Agfa 1936 mit Agfacolor Neu. Im Gegensatz zu den damaligen Kodachrome-Filmen befanden sich die Farbkuppler bereits in den einzelnen Emulsionsschichten des Films. Dadurch wurde die Entwicklung deutlich einfacher und wirtschaftlicher. Dieses technische Prinzip setzte sich langfristig weltweit durch. Das technische Prinzip Ein Agfacolor-Film besteht aus drei \u00fcbereinanderliegenden lichtempfindlichen Schichten: W\u00e4hrend der Entwicklung entstehen aus den in den Schichten eingebetteten Farbkupplern die drei Grundfarben: Diese bilden zusammen das vollst\u00e4ndige Farbbild. Dieses Verfahren vereinfachte die Entwicklung erheblich und machte Farbfilme f\u00fcr Fotografen und Labore deutlich praktikabler als fr\u00fchere Verfahren. Agfacolor in der Fotografie F\u00fcr Fotografen bedeutete Agfacolor einen gro\u00dfen Schritt hin zur alltagstauglichen Farbfotografie. Typische Einsatzgebiete waren: Besonders gesch\u00e4tzt wurden die nat\u00fcrlichen Farbt\u00f6ne sowie die angenehme Wiedergabe von Hautfarben und Landschaften. Agfacolor im Kino Nicht nur die Fotografie profitierte von Agfacolor. Auch die Filmindustrie setzte fr\u00fch auf das Verfahren. Ab Ende der 1930er Jahre entstand mit Agfacolor Negativ\/Positiv eines der ersten modernen Farbfilmverfahren f\u00fcr Kinofilme. Im Gegensatz zu den damals verbreiteten, technisch sehr aufwendigen Technicolor-Verfahren konnten Farbkopien wesentlich einfacher hergestellt werden. Zu den bekanntesten Spielfilmen geh\u00f6ren unter anderem: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Verfahren sowohl in Westdeutschland als auch in der DDR weiterentwickelt und fand auch international Verwendung. Nachkriegszeit Nach 1945 wurde die Agfa-Filmproduktion aufgeteilt. Beide Entwicklungen basierten zun\u00e4chst auf derselben technischen Grundlage, entwickelten sich jedoch im Laufe der Jahre unabh\u00e4ngig voneinander weiter. Der typische Agfacolor-Look Viele Fotografen und Filmschaffende sprechen bis heute vom sogenannten Agfacolor-Look. Charakteristisch sind: Gerade bei historischen Farbaufnahmen l\u00e4sst sich dieser Bildstil h\u00e4ufig erkennen und unterscheidet sich sichtbar von der kr\u00e4ftigeren Farbwiedergabe fr\u00fcher Kodak-Filme. Bedeutung f\u00fcr die Fotografie Die eigentliche Bedeutung von Agfacolor liegt weniger in den einzelnen Filmtypen als in der technischen Innovation. Das von Agfa entwickelte Mehrschichtenverfahren mit integrierten Farbkupplern wurde zum Vorbild moderner Farbfilme und beeinflusste die Entwicklung der Farbphotographie \u00fcber Jahrzehnte. Auch wenn Agfacolor heute nicht mehr produziert wird, besitzt der Name einen festen Platz in der Geschichte der analogen Fotografie. Viele Sammler, Analogfotografen und Filmhistoriker verbinden mit Agfacolor bis heute einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur modernen Farbfotografie.<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":10714,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","tags":[490,493],"encyclopedia-category":[622],"class_list":["post-4346","encyclopedia","type-encyclopedia","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tag-agfa","tag-agfacolor","encyclopedia-category-fotografie"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Agfacolor - Fotografie &amp; Vinyl<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Agfacolor war eines der bedeutendsten Farbfilmverfahren der Fotografiegeschichte. 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