{"id":3599,"date":"2026-07-18T20:00:47","date_gmt":"2026-07-18T18:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/juergenpubanz.de\/?post_type=encyclopedia&#038;p=3599"},"modified":"2026-08-18T11:45:09","modified_gmt":"2026-08-18T09:45:09","slug":"autochrome","status":"publish","type":"encyclopedia","link":"https:\/\/juergenpubanz.de\/en\/enzyklopaedie\/autochrome\/","title":{"rendered":"Autochromverfahren"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Autochromverfahren war das erste praxistaugliche und kommerziell erfolgreiche Verfahren, mit dem sich farbige Fotografien in nur einer Aufnahme herstellen lie&szlig;en. Es wurde von den franz&ouml;sischen Br&uuml;dern Auguste und Louis Lumi&egrave;re entwickelt und 1907 auf den Markt gebracht. Die Bilder entstanden als transparente Farbpositive auf Glas und mussten im Durchlicht oder mithilfe eines Projektors betrachtet werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Anf&auml;nge der Farbfotografie<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits im 19. Jahrhundert gab es verschiedene Versuche, die Farben eines Motivs fotografisch festzuhalten. Viele fr&uuml;he Verfahren waren jedoch kompliziert und erforderten mehrere getrennte Aufnahmen durch unterschiedliche Farbfilter. Bewegte Motive lie&szlig;en sich damit kaum wiedergeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Br&uuml;der Lumi&egrave;re suchten deshalb nach einer M&ouml;glichkeit, alle ben&ouml;tigten Farbinformationen mit einer einzigen <a href=\"https:\/\/juergenpubanz.de\/en\/enzyklopaedie\/belichtung\/\" target=\"_self\" title=\"Belichtung geh&ouml;rt zu den Begriffen, an denen in der Fotografie kein Weg vorbeif&uuml;hrt. Denn unabh&auml;ngig davon, ob Du mit einer modernen Systemkamera, einer analogen Spiegelreflexkamera oder dem Smartphone fotografierst: Am Anfang eines Fotos steht immer Licht. Dabei geht es bei der Belichtung um mehr als die Frage, ob ein Bild zu hell oder zu dunkel wird. Blende und Belichtungszeit beeinflussen gleichzeitig die Gestaltung eines Fotos, und auch die gew&auml;hlte ISO-Einstellung spielt f&uuml;r das Ergebnis eine wichtige Rolle. Wer Belichtung versteht, kann deshalb nicht nur technische Fehler vermeiden, sondern Bilder bewusster gestalten. Was bedeutet Belichtung? Unter Belichtung versteht man vereinfacht gesagt die&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Belichtung<\/a> aufzuzeichnen. Ihr 1904 patentiertes und ab 1907 angebotenes Autochromverfahren machte die Farbfotografie erstmals f&uuml;r einen gr&ouml;&szlig;eren Kreis von Fotografen zug&auml;nglich. Die beschichteten Glasplatten konnten mit gew&ouml;hnlichen Plattenkameras verwendet werden, sofern sie richtig in die Kassette eingelegt wurden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie das Autochromverfahren funktioniert<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Verfahren beruht auf der additiven Farbmischung. Auf einer Glasplatte befand sich eine sehr feine Schicht aus mikroskopisch kleinen Kartoffelst&auml;rkek&ouml;rnchen. Diese waren orange-rot, gr&uuml;n und blau-violett eingef&auml;rbt und zuf&auml;llig &uuml;ber die Oberfl&auml;che verteilt. Die Zwischenr&auml;ume wurden mit Ru&szlig;partikeln abgedunkelt, damit m&ouml;glichst kein ungefiltertes Licht hindurchgelangen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&Uuml;ber diesem Farbraster lag eine lichtempfindliche Schwarzwei&szlig;-Silbergelatine-Emulsion. Bei der Aufnahme wurde die Platte so in die Kamera eingesetzt, dass das einfallende Licht zun&auml;chst durch die Glasplatte und die gef&auml;rbten St&auml;rkek&ouml;rnchen fiel. Jedes Korn wirkte dabei wie ein winziger Farbfilter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der <a href=\"https:\/\/juergenpubanz.de\/en\/enzyklopaedie\/belichtung\/\" target=\"_self\" title=\"Belichtung geh&ouml;rt zu den Begriffen, an denen in der Fotografie kein Weg vorbeif&uuml;hrt. Denn unabh&auml;ngig davon, ob Du mit einer modernen Systemkamera, einer analogen Spiegelreflexkamera oder dem Smartphone fotografierst: Am Anfang eines Fotos steht immer Licht. Dabei geht es bei der Belichtung um mehr als die Frage, ob ein Bild zu hell oder zu dunkel wird. Blende und Belichtungszeit beeinflussen gleichzeitig die Gestaltung eines Fotos, und auch die gew&auml;hlte ISO-Einstellung spielt f&uuml;r das Ergebnis eine wichtige Rolle. Wer Belichtung versteht, kann deshalb nicht nur technische Fehler vermeiden, sondern Bilder bewusster gestalten. Was bedeutet Belichtung? Unter Belichtung versteht man vereinfacht gesagt die&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Belichtung<\/a> wurde die Platte in einem Umkehrverfahren entwickelt. Es entstand kein Negativ, sondern ein direktes transparentes Positiv. Bei der sp&auml;teren Betrachtung fiel Licht erneut durch das farbige St&auml;rkeraster und die entwickelte Silberschicht. Aus den vielen einzelnen Farbpunkten setzte sich f&uuml;r das Auge ein vollst&auml;ndiges Farbbild zusammen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fotografieren mit Autochromplatten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Autochromplatten waren deutlich weniger lichtempfindlich als die damaligen Schwarzwei&szlig;platten. Das Farbraster schluckte einen erheblichen Teil des einfallenden Lichts. Zus&auml;tzlich wurde bei der Aufnahme gew&ouml;hnlich ein gelblicher Korrekturfilter eingesetzt. Dadurch konnten selbst bei Tageslicht Belichtungszeiten von mehreren Sekunden erforderlich sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kamera musste deshalb meist auf einem Stativ stehen. Ruhige Landschaften, Stillleben, G&auml;rten und sorgf&auml;ltig arrangierte Portr&auml;ts eigneten sich besonders gut f&uuml;r das Verfahren. Bewegte Szenen waren dagegen nur eingeschr&auml;nkt m&ouml;glich. Bei Portr&auml;taufnahmen mussten die dargestellten Personen w&auml;hrend der <a href=\"https:\/\/juergenpubanz.de\/en\/enzyklopaedie\/belichtung\/\" target=\"_self\" title=\"Belichtung geh&ouml;rt zu den Begriffen, an denen in der Fotografie kein Weg vorbeif&uuml;hrt. Denn unabh&auml;ngig davon, ob Du mit einer modernen Systemkamera, einer analogen Spiegelreflexkamera oder dem Smartphone fotografierst: Am Anfang eines Fotos steht immer Licht. Dabei geht es bei der Belichtung um mehr als die Frage, ob ein Bild zu hell oder zu dunkel wird. Blende und Belichtungszeit beeinflussen gleichzeitig die Gestaltung eines Fotos, und auch die gew&auml;hlte ISO-Einstellung spielt f&uuml;r das Ergebnis eine wichtige Rolle. Wer Belichtung versteht, kann deshalb nicht nur technische Fehler vermeiden, sondern Bilder bewusster gestalten. Was bedeutet Belichtung? Unter Belichtung versteht man vereinfacht gesagt die&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Belichtung<\/a> m&ouml;glichst stillhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da jedes Autochrom ein direktes Positiv war, entstand ein fotografisches Unikat. Eine einfache Vervielf&auml;ltigung wie bei einem Negativ-Positiv-Verfahren war nicht m&ouml;glich.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die besondere Bildwirkung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Autochrome besitzen eine charakteristische, h&auml;ufig als weich und malerisch empfundene Farbwirkung. Das unregelm&auml;&szlig;ige Raster aus St&auml;rkek&ouml;rnchen bleibt bei genauer Betrachtung als feine farbige Struktur erkennbar. Es erinnert entfernt an die K&ouml;rnung eines Gem&auml;ldes oder an moderne Rasterbilder, ohne jedoch aus regelm&auml;&szlig;ig angeordneten Bildpunkten zu bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Farbwiedergabe ist meist zur&uuml;ckhaltend und leicht ged&auml;mpft. Besonders Gr&uuml;n-, Blau- und Rott&ouml;ne k&ouml;nnen eine hohe Leuchtkraft entwickeln, wenn das Bild im Durchlicht betrachtet wird. Diese Wirkung erkl&auml;rt, weshalb digitale Reproduktionen den Eindruck eines originalen Autochroms nur eingeschr&auml;nkt vermitteln k&ouml;nnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bedeutung f&uuml;r die Fotografiegeschichte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Autochromverfahren ver&auml;nderte den Blick auf die Fotografie. Zum ersten Mal konnten Fotografen Landschaften, Kleidung, Innenr&auml;ume und Alltagsszenen vergleichsweise einfach in ihren nat&uuml;rlichen Farben festhalten. Bekannte Fotografen wie <a href=\"https:\/\/neu.juergenpubanz.de\/alfred-stieglitz\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/juergenpubanz.de\/alfred-stieglitz\/\">Alfred Stieglitz<\/a> und Edward Steichen besch&auml;ftigten sich zeitweise mit dem Verfahren. Zugleich entstanden umfangreiche dokumentarische Sammlungen, die heute wertvolle farbige Einblicke in das fr&uuml;he 20. Jahrhundert erm&ouml;glichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den 1930er-Jahren wurde das Autochromverfahren zunehmend von moderneren Farbfilmen verdr&auml;ngt. Diese waren lichtempfindlicher, leichter zu handhaben und verwendeten flexible Filmtr&auml;ger anstelle schwerer Glasplatten. Die Herstellung der klassischen Autochromplatten endete Mitte der 1930er-Jahre.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erhaltung historischer Autochrome<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erhaltene Autochrome sind empfindliche fotografische Objekte. Ihre Farbstoffe k&ouml;nnen durch Licht ausbleichen, w&auml;hrend Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen die verschiedenen Schichten besch&auml;digen k&ouml;nnen. Auch der gl&auml;serne Bildtr&auml;ger ist bruchgef&auml;hrdet. Museen und Archive bewahren Autochrome deshalb m&ouml;glichst dunkel und unter kontrollierten klimatischen Bedingungen auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute gilt das Autochromverfahren als wichtiger Meilenstein der Farbfotografie. Es verband eine technisch ungew&ouml;hnliche Konstruktion mit einer unverwechselbaren Bild&auml;sthetik und machte Farbe erstmals zu einem praktisch nutzbaren Bestandteil der fotografischen Aufnahme.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:60px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Autochromverfahren war das erste praxistaugliche und kommerziell erfolgreiche Verfahren, mit dem sich farbige Fotografien in nur einer Aufnahme herstellen lie\u00dfen. Es wurde von den franz\u00f6sischen Br\u00fcdern Auguste und Louis Lumi\u00e8re entwickelt und 1907 auf den Markt gebracht. Die Bilder entstanden als transparente Farbpositive auf Glas und mussten im Durchlicht oder mithilfe eines Projektors betrachtet werden. Die Anf\u00e4nge der Farbfotografie Bereits im 19. Jahrhundert gab es verschiedene Versuche, die Farben eines Motivs fotografisch festzuhalten. Viele fr\u00fche Verfahren waren jedoch kompliziert und erforderten mehrere getrennte Aufnahmen durch unterschiedliche Farbfilter. Bewegte Motive lie\u00dfen sich damit kaum wiedergeben. Die Br\u00fcder Lumi\u00e8re suchten deshalb nach einer M\u00f6glichkeit, alle ben\u00f6tigten Farbinformationen mit einer einzigen Belichtung aufzuzeichnen. Ihr 1904 patentiertes und ab 1907 angebotenes Autochromverfahren machte die Farbfotografie erstmals f\u00fcr einen gr\u00f6\u00dferen Kreis von Fotografen zug\u00e4nglich. Die beschichteten Glasplatten konnten mit gew\u00f6hnlichen Plattenkameras verwendet werden, sofern sie richtig in die Kassette eingelegt wurden. Wie das Autochromverfahren funktioniert Das Verfahren beruht auf der additiven Farbmischung. Auf einer Glasplatte befand sich eine sehr feine Schicht aus mikroskopisch kleinen Kartoffelst\u00e4rkek\u00f6rnchen. Diese waren orange-rot, gr\u00fcn und blau-violett eingef\u00e4rbt und zuf\u00e4llig \u00fcber die Oberfl\u00e4che verteilt. 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Das Farbraster schluckte einen erheblichen Teil des einfallenden Lichts. Zus\u00e4tzlich wurde bei der Aufnahme gew\u00f6hnlich ein gelblicher Korrekturfilter eingesetzt. Dadurch konnten selbst bei Tageslicht Belichtungszeiten von mehreren Sekunden erforderlich sein. Die Kamera musste deshalb meist auf einem Stativ stehen. Ruhige Landschaften, Stillleben, G\u00e4rten und sorgf\u00e4ltig arrangierte Portr\u00e4ts eigneten sich besonders gut f\u00fcr das Verfahren. Bewegte Szenen waren dagegen nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich. Bei Portr\u00e4taufnahmen mussten die dargestellten Personen w\u00e4hrend der Belichtung m\u00f6glichst stillhalten. Da jedes Autochrom ein direktes Positiv war, entstand ein fotografisches Unikat. Eine einfache Vervielf\u00e4ltigung wie bei einem Negativ-Positiv-Verfahren war nicht m\u00f6glich. Die besondere Bildwirkung Autochrome besitzen eine charakteristische, h\u00e4ufig als weich und malerisch empfundene Farbwirkung. Das unregelm\u00e4\u00dfige Raster aus St\u00e4rkek\u00f6rnchen bleibt bei genauer Betrachtung als feine farbige Struktur erkennbar. Es erinnert entfernt an die K\u00f6rnung eines Gem\u00e4ldes oder an moderne Rasterbilder, ohne jedoch aus regelm\u00e4\u00dfig angeordneten Bildpunkten zu bestehen. Die Farbwiedergabe ist meist zur\u00fcckhaltend und leicht ged\u00e4mpft. Besonders Gr\u00fcn-, Blau- und Rott\u00f6ne k\u00f6nnen eine hohe Leuchtkraft entwickeln, wenn das Bild im Durchlicht betrachtet wird. Diese Wirkung erkl\u00e4rt, weshalb digitale Reproduktionen den Eindruck eines originalen Autochroms nur eingeschr\u00e4nkt vermitteln k\u00f6nnen. Bedeutung f\u00fcr die Fotografiegeschichte Das Autochromverfahren ver\u00e4nderte den Blick auf die Fotografie. Zum ersten Mal konnten Fotografen Landschaften, Kleidung, Innenr\u00e4ume und Alltagsszenen vergleichsweise einfach in ihren nat\u00fcrlichen Farben festhalten. Bekannte Fotografen wie Alfred Stieglitz und Edward Steichen besch\u00e4ftigten sich zeitweise mit dem Verfahren. Zugleich entstanden umfangreiche dokumentarische Sammlungen, die heute wertvolle farbige Einblicke in das fr\u00fche 20. Jahrhundert erm\u00f6glichen. In den 1930er-Jahren wurde das Autochromverfahren zunehmend von moderneren Farbfilmen verdr\u00e4ngt. Diese waren lichtempfindlicher, leichter zu handhaben und verwendeten flexible Filmtr\u00e4ger anstelle schwerer Glasplatten. Die Herstellung der klassischen Autochromplatten endete Mitte der 1930er-Jahre. Erhaltung historischer Autochrome Erhaltene Autochrome sind empfindliche fotografische Objekte. Ihre Farbstoffe k\u00f6nnen durch Licht ausbleichen, w\u00e4hrend Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen die verschiedenen Schichten besch\u00e4digen k\u00f6nnen. Auch der gl\u00e4serne Bildtr\u00e4ger ist bruchgef\u00e4hrdet. 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