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Louis-Jacques-Mandé Daguerre, seine Erfindung der Daguerreotypie, markiert den Beginn der praktischen Fotografie und zählt zu den bedeutendsten technischen Innovationen
Louis-Jacques-Mandé Daguerre (18. November 1787 in Cormeilles-en-Parisis; † 10. Juli 1851 in Bry-sur-Marne, Frankreich) war ein französischer Maler, Bühnenbildner und Erfinder. Er gilt als einer der bedeutendsten Wegbereiter der Fotografie. Mit der Entwicklung der Daguerreotypie, dem ersten praxistauglichen fotografischen Verfahren, legte er den Grundstein für die weltweite Verbreitung der Fotografie und prägte eine ganze Epoche der Bildgeschichte. Bevor Daguerre sich mit der Fotografie beschäftigte, arbeitete er erfolgreich als Theatermaler und Bühnenbildner in Paris. Große Bekanntheit erlangte er 1822 mit dem von ihm entwickelten Diorama – einer spektakulären Kombination aus monumentalen Gemälden, Lichtinszenierungen und perspektivischen Effekten. Diese Arbeiten zeugen bereits von seinem Interesse an Licht, Optik und realistischer Bildwirkung – Themen,…


