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Analoge Fotografie wird Immaterielles Kulturerbe – Eine verdiente Würdigung einer lebendigen Kulturtechnik
Seit 2025 ist es offiziell: Die analoge Fotografie ist in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Damit wird eine Kulturtechnik gewürdigt, die nicht nur die visuelle Kultur des 19. und 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hat, sondern auch heute noch von engagierten Fotografinnen, Künstlerinnen und Handwerker*innen lebendig gehalten wird. Mit Licht zeichnen – was analoge Fotografie wirklich bedeutet Der Begriff „Fotografie“ leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet so viel wie „mit Licht zeichnen“. Ganz wörtlich trifft das auf die analoge Fotografie zu: Licht trifft durch ein optisches System auf ein lichtempfindliches Medium – sei es Film, Fotopapier, Glasplatte oder Zelluloid – und hinterlässt dort ein Bild, das…
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Die Canon AE-1: Ein Klassiker mit Tücken – Eine Anfrage und ihre Hintergründe
Analogkameras haben einen besonderen Reiz. Sie bieten Dir nicht nur ein entschleunigtes Fotografieren, sondern sind auch ein Stück Technikgeschichte, das Du in den Händen hältst. Doch mit dieser Faszination kommen auch Herausforderungen, insbesondere wenn es um Elektronik in alten Kameras geht. Eine Anfrage zu diesem Thema, die ich kürzlich erhielt, hat mich dazu inspiriert, tiefer in die Materie einzutauchen. Die Anfrage: Ein frustrierender Defekt Ein Fotografie-Enthusiast schrieb mir, dass seine Canon AE-1, ein langjähriger Begleiter, ihn gleich zweimal mit einem spezifischen Problem im Stich gelassen hatte: Die Belichtungselektronik versagte, was zu einer systematischen Überbelichtung um drei Blendenstufen führte – ein Defekt, der erst nach dem Entwickeln der Filme sichtbar wurde.…
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Jean Eugène Auguste Atget – Der stille Chronist von Paris
Hast du schon einmal von Jean Eugène Auguste Atget gehört? Er ist einer der großen, aber lange unbeachteten Pioniere der Fotografiegeschichte. Atget hat das alte Paris dokumentiert, bevor die Moderne Einzug hielt. Sein Leben und Werk sind eine beeindruckende Inspiration – für Fotografen und für alle, die die Welt durch eine besondere Linse sehen wollen. In diesem Blog nehme ich dich mit auf eine Reise durch Atgets Geschichte und seine einzigartige Art, die Welt festzuhalten. Jean Eugène Auguste Atget wurde 1857 in Libourne, Frankreich, geboren. Sein Leben begann mit einer Reihe von Umwegen: Er arbeitete als Seemann und Schauspieler, bevor er sich der Fotografie zuwandte. Anfangs sollte die Kamera lediglich…
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Analoge Fotografie boomt: Steigende Nachfrage erfordert Ausbau der Filmproduktion
Vor kurzem sorgte eine Nachricht für Aufsehen: Kodak, einer der letzten großen Hersteller von Analogfilmen, hat angekündigt, die Produktion in seinem Werk in Rochester, New York, vorübergehend zu stoppen – allerdings aus einem positiven Grund. Das Werk wird umgebaut, um die Produktionskapazitäten zu erweitern, denn die Nachfrage nach analogen Filmen für Fotografie und Videografie steigt weltweit rasant an. Aber was steckt hinter diesem überraschenden Boom? Ein neuer Blick auf das Alte Analoge Fotografie erlebt seit einigen Jahren ein bemerkenswertes Comeback. Für viele Menschen geht es dabei nicht nur um Nostalgie, sondern um das bewusste Fotografieren. Im Gegensatz zur digitalen Fotografie, die oft auf unzähligen Aufnahmen basiert, zwingt der analoge Prozess…
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Global Shutter – Die Zukunft der schnellen Fotografie
Der Shutter – oder Verschluss – ist eine der zentralen Komponenten einer Kamera. Er bestimmt, wie und wann Licht auf den Sensor trifft und damit, wie das Bild letztlich aussieht. In der modernen Fotografie gibt es hauptsächlich zwei Shutter-Typen: den Rolling Shutter und den Global Shutter. Der Rolling Shutter arbeitet zeilenweise und führt bei schnellen Bewegungen zu Verzerrungen. Der Global Shutter hingegen erfasst das Bild in einem Moment vollständig und vermeidet so diese Bildfehler. Doch warum ist das wichtig? Für Fotografen, die sich mit schnellen Bewegungen, Sport- und Actionfotografie befassen, ist der Global Shutter ein echter Durchbruch. In diesem Blog schauen wir uns die technischen Details an, warum der Global…
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Künstliche Intelligenz in der Fotografie – Chancen, Herausforderungen und Zukunftsaussichten
Die wachsende Rolle der KI in der Fotografie In den letzten Jahren hat die künstliche Intelligenz (KI) nicht nur unseren Alltag durchdrungen, sondern auch die Welt der Fotografie revolutioniert. Sie verändert, wie du Bilder aufnimmst, bearbeitest und erlebst. Von automatischer Motiverkennung über fortschrittliche Bildbearbeitung bis hin zur Generierung neuer Bilder – KI beeinflusst nahezu jeden Aspekt der Fotografie. Doch was bedeutet das konkret für dich als Fotograf? In diesem Blogbeitrag werfen wir einen kritischen Blick auf die Möglichkeiten, Kontroversen und potenziellen Zukünfte der KI in der Fotografie. KI in Kameratechnologie: Was bedeutet das für dich als Fotograf? Eine der markantesten Veränderungen durch KI findet direkt in den Kameras statt. Moderne…
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Mathew Brady: Der Pionier der Kriegsfotografie – Wie ein Fotograf das Gesicht des Amerikanischen Bürgerkriegs für immer veränderte
Mathew Brady, geboren 1823, gilt als Pionier der Kriegsfotografie und Begründer des modernen Fotojournalismus. Während des Amerikanischen Bürgerkriegs verwandelte er das noch junge Medium der Fotografie in ein kraftvolles Werkzeug der Dokumentation, das den Schrecken des Krieges eindrucksvoll ins Bewusstsein der amerikanischen Öffentlichkeit brachte. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Alexander Gardner, George Barnard und Timothy O’Sullivan dokumentierte er die brutale Realität des Krieges und veränderte so die Art und Weise, wie historische Ereignisse visuell festgehalten und wahrgenommen wurden. Der Beginn: Bradys Studios und seine Vision Schon in den 1840er- und 1850er-Jahren war Brady ein angesehener Porträtfotograf. In seinen Studios in Washington, D.C., und New York City lichtete er viele bedeutende Persönlichkeiten…
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Berühmte Fotos: „Migrant Mother“ – Ein Symbol der Stärke in Zeiten der Großen Depression
Das Foto „Migrant Mother“ von Dorothea Lange ist eines der berühmtesten und bewegendsten Bilder des 20. Jahrhunderts und ein kraftvolles Symbol der Großen Depression in den Vereinigten Staaten. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen genaueren Blick auf die Geschichte hinter diesem ikonischen Bild, die Person, die es aufgenommen hat, sowie die Frau, die auf dem Foto zu sehen ist, und analysieren, was dieses Bild bis heute so unvergesslich macht. Die Fotografin: Dorothea Lange Dorothea Lange war eine amerikanische Fotografin, die für ihre Arbeit während der Großen Depression bekannt wurde. Sie arbeitete für die Farm Security Administration (FSA), eine Regierungsbehörde, die das Ziel hatte, die Auswirkungen der Armut in den ländlichen…
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Die Windmühle Caroline in Hechthausen – Fotografische Perspektiven und Historische Einblicke
Die dreistöckige Windmühle Caroline, ein Galerieholländer in Hechthausen, zählt zu den markantesten Wahrzeichen des Landkreises Cuxhaven. Erbaut im Jahr 1845, ist die Mühle ein eindrucksvolles Beispiel handwerklicher Baukunst des 19. Jahrhunderts. Sie besitzt, wie holländische Mühlen, eine drehbare Kappe, die es ermöglichte, die Windmühlenflügel gezielt in den Wind zu drehen, um so die Windkraft optimal zu nutzen. Heute lässt sich die Caroline zwar nur von außen besichtigen, doch auch dies bietet eine Vielzahl an fotografischen Möglichkeiten. In meinem Blogbeitrag möchte ich von meinen Erfahrungen bei der Fotografie dieses historischen Bauwerks und den Herausforderungen der Außenaufnahmen berichten sowie einen Einblick in die Geschichte der Mühle geben. Perspektiven und Lichtstimmungen Die Windmühle…
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Von Selenzelle bis KI: Die Evolution des Belichtungsmessers in der Fotografie
Die Geschichte des Belichtungsmessers in Kameras ist ein faszinierender Teil der Fotografieentwicklung. Die Möglichkeit, die richtige Belichtung zu messen, hat die Fotografie revolutioniert und Fotografen erlaubt, präzise Aufnahmen bei unterschiedlichen Lichtbedingungen zu machen. Von den Anfängen als eigenständige Geräte bis zu den heutigen integrierten Messsystemen in digitalen Kameras hat der Belichtungsmesser eine spannende Entwicklung durchlaufen. Die Anfänge: Externe Belichtungsmesser In den frühen Tagen der Fotografie waren Belichtungsmesser externe Geräte. Fotografen mussten das Licht mit Handmessgeräten einschätzen und dann die Werte manuell auf der Kamera einstellen. Um 1930 begannen die ersten Handbelichtungsmesser auf dem Markt zu erscheinen, die auf einer lichtempfindlichen Selenzelle basierten. Diese Geräte waren oft ungenau, besonders bei schwachem…


























