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Dion – Stomping Ground: Ein Album, das sich Zeit nimmt
Es gibt Künstler, die begleiten einen ein Leben lang – und es gibt jene, die man erst spät wirklich versteht. Dion gehört für mich eindeutig zur zweiten Kategorie. Bekannt geworden in den späten 50er- und frühen 60er-Jahren mit Doo-Wop und Rock’n’Roll, hätte seine Geschichte auch eine rein nostalgische bleiben können. Doch Stomping Ground zeigt etwas anderes: einen Künstler, der sich nicht auf seinem Erbe ausruht, sondern es weiterentwickelt – leise, unaufgeregt und mit beeindruckender Konsequenz. Das Album: Kein Rückblick, sondern ein Statement Stomping Ground ist ein Blues- und Americana-Album – aber eines, das sich jeder Schublade entzieht. Es klingt weder retro noch bemüht modern. Vielmehr wirkt es wie das Ergebnis…
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John Hiatt – Mystic Pinball – Wenn der Plattenteller zur Flipperkugel wird
Es gibt Alben, die brauchen kein großes Aufheben. Sie kommen nicht mit Pauken und Trompeten, sondern schleichen sich leise in die Gehörgänge – und bleiben dann einfach da. Mystic Pinball von John Hiatt ist genau so ein Album. Kein Bestseller, kein Grammy-Magnet. Aber ein Werk mit Charakter, Tiefe und einem Sound, der auf Vinyl einfach richtig Sinn ergibt. Wer ist dieser John Hiatt überhaupt? Für alle, die ihn nicht sofort auf dem Schirm haben: John Hiatt ist einer dieser Songwriter, von denen man meist Songs kennt, aber nicht immer den Namen. Er schrieb schon für Bonnie Raitt, Eric Clapton, Bob Dylan, Rosanne Cash – um nur mal kurz die erste…





